Wismar : Riesenansturm auf neue Job-Messe

„Leben und arbeiten in Nordwestmecklenburg“: Schon am frühen Vormittag war die Markthalle im Alten Hafen von Wismar gut besucht.  Fotos: Holger Glaner
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„Leben und arbeiten in Nordwestmecklenburg“: Schon am frühen Vormittag war die Markthalle im Alten Hafen von Wismar gut besucht. Fotos: Holger Glaner

2900 Besucher bei „Leben und arbeiten in Nordwestmecklenburg“. Treffpunkt für Unternehmen, Arbeitsuchende und künftige Azubis

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14. Juni 2017, 21:00 Uhr

Erik Siewert ist überwältigt. „Diese Resonanz hätte ich nicht erwartet. Auch an unserem Stand herrschte wirklich großer Andrang“, zieht der Pädagogische Leiter des Jugendhilfezentrums Rehna ein positives Fazit zur Job-Messe „Leben und arbeiten in Nordwestmecklenburg“, die gestern in der Markthalle Wismar ihre Premiere feierte. 2900 Menschen besuchten die von Agentur für Arbeit und Jobcenter Nordwestmecklenburg organisierte Veranstaltung

Zahlreiche Unternehmen aus der Region nutzten die Gelegenheit, sich mit Ausbildungs- sowie Arbeitsplatzangeboten zu präsentieren. Darüber hinaus hatten Agentur für Arbeit und Jobcenter 2700 ihrer Kunden zum Besuch der Messe eingeladen und somit das Ihre zum guten Gelingen beigetragen. Die Idee, hier eine neue Plattform zu installieren, um potenzielle Auszubildende und Arbeitsuchende mit Arbeitgebern direkt ins Gespräch zu bringen und Perspektiven in der Region aufzuzeigen, ging dem Besucherandrang nach zu urteilen, voll auf.

„Wir vom JHZ Rehna haben hier ein klares Ziel, und das ist die Akquise von neuen Mitarbeitern“, formuliert Erik Siewert – Erzieher, Sozialpädagogen, Sozial-Assistenten, Heilerziehungspfleger. Ganz anders die Treppenbauer aus Lützow. „Ich staune über den Andrang hier bei der Premieren-Veranstaltung. Wenn wir einen oder zwei Auszubildende rekrutieren können, wäre das schon ein Riesenerfolg“, sagt Bernd Volpert, Lehrmeister bei der Derstappen Holztreppen GmbH.

Ob – und wenn ja, was für alle Beteiligten an Zählbarem herauskommt, ist allerdings unklar. „Auch ich bin überwältigt, wie viele Menschen hierher gekommen sind. Der Erfolg ist allerdings schwer messbar. Wenn aber alle, die wir eingeladen haben und vor allem aber alle anderen Besucher am Ende sagen ’Ja, das passt’, dann wäre das für uns als Jobcenter ein Erfolg“, so dessen Geschäftsführer Martin Greiner. Ob „Leben und arbeiten in Nordwestmecklenburg“ nach der gelungenen Premiere irgendwann eine Wiederholung finden oder aber gar eine dauerhafte Plattform werden wird, das stand gestern noch nicht fest.

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