Gadebusch : Retten, wenn nichts zu sehen ist

Diese Wärmebildkamera kommt dank Spenden bei der Feuerwehr Gadebusch zum Einsatz.
Diese Wärmebildkamera kommt dank Spenden bei der Feuerwehr Gadebusch zum Einsatz.

Freiwillige Feuerwehr Gadebusch kann dank Spenden von Unternehmen jetzt mittels einer Wärmebildkamera Leben retten

svz.de von
30. November 2015, 17:44 Uhr

Riesen-Freude bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Gadebusch: Dank großzügiger Spenden der Fertigungstechnik Nord, der Volks- und Raiffeisenbank sowie des Pflegeheims Gottschalk konnten sich die Kameraden eine Wärmebildkamera im Wert von 6500 Euro anschaffen. Damit sind jetzt selbst Rettungseinsätze in völliger Dunkelheit oder bei dichter Rauchentwicklung möglich.

„Diese Technik stand schon lange auf unserer Wunschliste“, sagt Wehrführer Sebastian Otto. Doch mit Mitteln aus dem städtischen Haushalt wäre diese Anschaffung nur unter Einschränkungen bei weiteren Anschaffungswünschen möglich gewesen. „Ist ja irre“, meint Robin Jaerke, Privatkundenbetreuer der VR-Bank nach einem ersten Test. „Ich hoffe, dass Sie mich dann auch retten, wenn mal was passiert“, sagt FT Nord-Betriebsleiter Steffen Timm.

Mit der neuen Technik kann die Wehr nun schneller als bisher versteckte Hitzenester oder vermisste Personen auffinden. Sebastian Otto: „Unser größter Feind bei der Brandbekämpfung ist die Zeit, die wir benötigen, um an Hitzefelder heranzukommen.“

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