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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

17. Oktober 2017 | 09:52 Uhr

Schönberg : Reise zurück in die Vergangenheit

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Der Schönberger Carneval-Club startet in die närrische Saison. Präsident Dierk Flor rührt die Werbetrommel.

svz.de von
erstellt am 12.Feb.2015 | 08:00 Uhr

Am 14. Februar feiern die Schönberger in der Palmberghalle unter dem Motto „Zurück in die 90-er“ ihren diesjährigen Carneval. Dann haben Alma Urban (19) und Robert Wedler (25) vom Schönberger Carneval-Club (SCC) als Prinzenpaar ihren großen Auftritt. Präsident Dierk Flor (53) spricht im Interview mit Journalist Steffen Oldörp über das Motto in diesem Jahr, über das Programm und was die Besucher sonst noch so erwarten dürfen.

Warum gerade das Motto „Zurück in die 90-er“?

In den 90-ern gab es tolle Musik, wonach man so gut tanzen kann. Die Farben der Kleidung waren interessant. Es war ein tolles Jahrzehnt. Das wollen wir nochmal aufleben lassen.

Worauf können sich denn die Gäste freuen?

Na auf jeden Fall auf die Musik der 90-er, auf Boy-Bands, Girl-Bands, auf Blümchen, auf DJ Bobo, ach, da gab so viele gute Sänger und Bands. Außerdem auf bunte Kostüme und die Mode, die in der Zeit getragen wurde. Wir haben wieder viel Zeit in die verschiedenen Sketche investiert und lange geprobt. Ich bin sicher, da ist für jeden etwas dabei.

Seit wann wird denn schon für den Höhepunkt des SCC geprobt?

Die Männer treffen sich einmal die Woche seit Oktober in Siemz. Sie bauen viele der Requisiten selbst. Zum Beispiel bauen sie gerade ein U-Boot. Mehr darf ich aber nicht verraten. Die Frauen haben sich seit Anfang September zwei bis drei Mal pro Woche getroffen.

Wie viele Frauen, Männer und Kinder sind dabei, wenn am nächsten Sonnabend groß gefeiert wird?

Es sind in diesem Jahr zwölf Männer dabei, 16 Kinder im Alter von vier bis 14 Jahren, sechs Teenies unter 18 Jahren und 19 Frauen.

Wie hat sich die Mitgliederzahl beim SCC entwickelt? Und vor allem: Wie sieht es mit männlichem Nachwuchs aus?

Im Moment haben wir 54 Mitglieder. Das sind vier Erwachsene mehr als im vergangenen Jahr. Zudem sind acht Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren neu bei uns. Das ist meist der eigene Nachwuchs der Mitglieder – allerdings nur Mädchen. Es ist schwer, männlichen Nachwuchs zu finden, da das Freizeitangebot für die Jungen wohl größer ist als für Mädchen. Außerdem finden viele wohl, dass ein Faschingsverein nicht cool genug ist.

Was ist so faszinierend am Fasching?

Das Schöne ist, dass man sich jede Woche trifft und mit den Leuten zusammen ist. Man muss auf jeden Fall ein bisschen verrückt sein, um da mitzumachen. Außerdem darf man keine Scheu haben, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Es ist auch spannend, sich jedes Jahr etwas Neues einfallen zu lassen. Wenn wir die Leute damit begeistern und anschließend die Bestätigung für das Programm bekommen, sind wir zufrieden.

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