Weihnachtskonzert : Reise nach Sibirien

Wärme in die Herzen gesungen: die  Maxim Kowalew Don Kosaken in Rehna.
Wärme in die Herzen gesungen: die Maxim Kowalew Don Kosaken in Rehna.

Maxim Kowalew Don Kosaken-Chor stimmte Rehnaer auf Weihnachten ein.

svz.de von
23. Dezember 2013, 00:00 Uhr

Kalt ist es in der Rehnaer Kirche, am vergangenen Sonnabend. Trotz der großzügig aufgestellten Kerzen. Die Kirchbesucher haben sich dick in ihre Wintermäntel und Mützen gemummelt, um nicht auf den Sitzbänken festzufrieren. Die Reihen sind gut besetzt.

Dann betritt der Maxim Kowalew Don Kosaken Chor den Altarraum und prompt wird es warm – zumindest in den Herzen der Zuhörer. Die sechs Sänger unter der Leitung von Maxim Kowalew tragen, passend zur kalten Zeit, russisch-orthodoxe Kirchengesänge, ukrainische und deutsche Weihnachtslieder sowie einige Volksweisen und Balladen vor. Ihre tiefen Stimmen hallen durch den Kirchraum, füllen ihn bis in die letzte Reihe.

Dort sitzt Diakon Matthias Krause mit einer Fotokamera in der Hand und macht Aufnahmen der Sänger. „Ich weiß, dass viele Menschen die Musik der Kosaken mögen“, sagt er. „Es ist eine Musik, die die Seele wärmt. Und es ist ein Glücksfall, dass wir den Chor zu diesem Termin – kurz vor Weihnachten– nach Rehna bekommen haben“, so der Diakon. Blaue und rote Lichter tauchen die Kirche in ein stimmungsvolles Licht. Die zwei Weihnachtsbäume tun ihr übriges, um einen Eindruck von Sibirien oder Russland zu erwecken. „Das blaue Licht beim Altar ist wie ein Sternenhimmel“, findet der Diakon. Wolfgang Wegner hat für die Beleuchtung gesorgt. „Er steckt viel Zeit und Energie in die Beleuchtung und das alles ehrenamtlich“, sagt Krause. Helfer verkaufen in der Pause des Konzertes Glühwein und Punsch zum aufwärmen. „Außerdem haben wir Wildschwein-Gänseschmalz Schnitten“, sagt Matthias Krause. „Selbstgemacht.“ Gestärkt geht es dann weiter auf der gesanglichen Reise in ein weihnachtliches Sibirien.

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