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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

20. September 2017 | 07:42 Uhr

Verkehrsführung : Rehnaerin hofft auf grünen Pfeil

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Landkreis blockt Idee der SVZ-Leserin ab: Die Prüfung sei bereits erfolgt, die Ausstattung mit dem Verkehrszeichen unzulässig

svz.de von
erstellt am 23.Mai.2014 | 00:00 Uhr

„Warum kann am Lidl-Markt in der Gletzower Straße in Rehna eigentlich kein grüner Pfeil angebracht werden?“, fragt SVZ-Leserin Brigitte Staude aus Rehna. „Hier staut sich der Verkehr oft und man steht in langen Schlangen, um vom Parkplatz fahren zu können. Das dauert manchmal ewig“, ärgert sich die Rehnaerin. Auch die Rechtsabbieger, die von der Hauptstraße in Richtung Parkplatz wollten, müssten an der Ampel oft lange auf Grün warten, so Staude. Auch hier würde sie sich einen grünen Pfeil wünschen.

„Stau können wir an dieser Stelle nicht bestätigen“, sagt Martin Kalugin vom Ordnungsamt in Rehna. „Und so regelmäßig wie die Ampel eingestellt ist, können wir uns das auch nicht erklären.“ Die Abstände in denen die Autos auf der B 104 fahren, regeln die Grünphasen der Ampel beim Lidl-Parkplatz. „Je größer die Abstände der Fahrzeuge auf der Bundesstraße sind, desto eher haben die beim Lidl wartenden Autos eine Chance, abzubiegen.“ Aufgrund der unterschiedlichen Verkehrsstärke auf der Straße kann es deshalb gelegentlich dauern, bis die Ampel sich auf Grün schaltet.

Auch die Untere Straßenverkehrsbehörde des Landkreises, die für die Beschilderung hier zuständig ist, sieht keinen Grund für eine Änderung der derzeitigen Verkehrsregelung, sagt Petra Rappen, Pressesprecherin des Landkreises. Die vorhandene Ampel an der Gletzower Straße mit einem grünen Pfeil auszustatten, sei zudem unzulässig, erklärt Rappen. „Eine Prüfung zum gleichen Anliegen wurde bereits unter Beteiligung des Straßenbauamtes Schwerin durchgeführt.“ Die Ablehnungsgründe: Die Fußgängerampel über die B 104 ist mit einer Blindensignalisierung ausgestattet. Zudem sei der Einsatz des grünen Pfeils hier nicht sinnvoll, da keine separate Rechtsabbiegespur vorhanden sei, so Rappen.

Wann wo ein grüner Pfeil angebracht werden darf, ist in der Straßenverkehrsordnung klar geregelt. Das wichtigste Kriterium für das Anbringen grüner Pfeile sei, dass durch diese keine Gefahrenmomente zwischen dem Rechtsabbieger und der freigegebenen Fahrtrichtung entstehen dürfen, erklärt die Pressesprecherin des Landkreises.

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