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Investition für Schule und Vereine : Rehna setzt auf Sporthallen-Neubau

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Baustart für das Drei-Millionen-Euro-Projekt voraussichtlich Ende 2015

von
erstellt am 30.Dez.2014 | 07:00 Uhr

Die Hallensportler in Rehna bewegen sich aktuell auf unsicherem Parkett. Grund: Der Sporthallenbau ist in Teilen marode. Geht es nach dem Willen der Stadt, wird sich die Situation in den kommenden zwei Jahren verbessern. „Wir halten am Projekt Neubau Sporthalle fest“, sagt Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg im Gespräch mit der SVZ.

Ein Entwurf der Zweifeldhalle liegt den kommunalen Gremien vor. Die Arbeit des Ingenieurbüros Hempel und Kreße lehnt sich dabei stark an den Hallenbau der Stadt Klütz an. Das dortige Bauwerk verfügt über die eigentliche Halle mit Sozial- und Wachräumen als Anbau. Ähnlich werde das Vorhaben in Rehna umgesetzt, meint Oldenburg. Der Entwurf beinhalte vier Umkleideräume und vier Duschbereiche. Inhalt der Planungen sei zudem eine Zuschauer-Tribüne. „Die erforderlichen Anbauten sehen die Unterstellmöglichkeiten für Gerätschaften der Kugelstoßanlage und Leichtathletik vor“, sagt Oldenburg. Er rechne bei einer optimal verlaufenden Planung und Zusage der Landesförderung mit einem Baubeginn Ende 2015 bzw. Anfang 2016. Die Investition in direkter Nachbarschaft zum Fußballplatz beläuft sich auf schätzungsweise drei Millionen Euro. Der ursprünglich angedachte Bauplatz hinter der alten Sporthalle gilt aus Gründen des Trinkwasserschutzes als nicht genehmigungsfähig.

Stadtvertreter Martin Reininghaus lobte unterdessen die umfangreiche Vorstellung des Projektes auf dem Bauausschuss der Stadt: „Im Ergebnis heißt es für uns, dass sich die Schule, die Vereine und die Stadt rechtzeitig über die Erfordernisse der Halle im Vorfeld abstimmen müssen.“

Mit dem Neubau wird die alte Sporthalle aller Voraussicht nicht zurückgebaut. Nach Aussagen von Hans Jochen Oldenburg wird der bisherige Sozialtrakt zum Schulhort umfunktioniert. „Wir sind mit dem Jugendhilfezentrum als Träger der Horteinrichtung im Gespräch“, so der Bürgermeister. Die eigentliche Halle stünde demnach für Veranstaltungen unterschiedlicher Kategorien zur Verfügung. Oldenburg: „Wir müssen sehen, ob eine Interessengemeinschaft den Betrieb übernimmt.“  

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