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"Tricota" und "Am Wasserwerk" ab April 2014 bebaubar : Rehna schafft Platz zum Bau von Eigenheimen

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Die Bauplanungen der Stadt Rehna für das Areal "Tricota" und "Am Wasserwerk" nehmen Konturen an. Der Bauausschuss der Stadtvertretung berät am kommenden Dienstag über die öffentliche Auslegung der Planungsunterlagen.

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erstellt am 18.Jul.2013 | 11:47 Uhr

Rehna | Die Bauplanungen der Stadt Rehna für das Areal "Tricota" und "Am Wasserwerk" nehmen Konturen an. Der Bauausschuss der Stadtvertretung berät am kommenden Dienstag über die öffentliche Auslegung der Planungsunterlagen. "Unser Ziel besteht darin, zum 1. April 2014 Baufreiheit an beiden Standorten zu schaffen", sagt Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg. Mehr Zeit solle nach Möglichkeit nicht ins Land gehen, da die Vorplanungen enorm zeitaufwendig waren. Nicht zuletzt mussten auf Grund der Trinkwasserschutzzone "Am Wasserwerk" die Entwürfe für die Grundstücke so konzipiert werden, dass von den zirka 900 bis 1400 Quadratmeter großen Parzellen allein jeweils 300 bis 600 Quadratmeter als Puffer zur Trinkwasserschutzzone und dem östlich gelegenen Wäldchen einzuplanen sind. "Diese Abschnitte dürfen nicht bebaut werden", sagt Oldenburg.

Auf Grundlage der Vorplanungen werden für das Areal am Wasserwerk 15 Bauplätze und auf dem ehemaligen Tricota-Gelände an der Krugstraße 12 Bauplätze gehandelt. Festgezurrt werden die Grundstücksgrößen nicht. Oldenburg: "Je nach Bedarf, lassen sich die im Eigentum der Stadt befindlichen Grundstücke zuschneiden."

Über Nachfragen kann sich die Kommune nicht beklagen. Der Bürgermeister spricht in diesem Zusammenhang von sechs Interessenten "Am Wasserwerk" und zwei für das "Tricota-Gelände". Letzteres Wohngebiet wird über die Krugstraße erschlossen. Ausstehende Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern stehen einem Abriss der Produktionshalle ab Januar als auch einer Erschließung nicht im Wege. Alle notwendigen Ausschreibungen erfolgen, meint das Stadtoberhaupt und rechnet allein für die Entsorgung der Halle mit bis zu 90 000 Euro an finanziellen Aufwendungen. Bestandteil der Bauplanung sind zudem Grundstücke entlang der Straße auf ehemaligen Parzellen der Kleingartenanlage. Aus Stadtsicht handelt es sich um Reserveflächen, die je nach Belegung mit in die Auswahl kommen.

Einen Straßenbau größeren Umfangs gibt es "Am Wasserwerk". Darin eingeschlossen ist die Schaffung von Parkflächen am Friedhof, die Zuwegung zum Reit- und Mehrzweckplatz. Oldenburg bedauert es allerdings, dass die Überlegungen zur Errichtung eines Kreisverkehrs zwischen Kreuzung an der Schule und dem Baugebiet vom Landkreis versagt wurden: "Wir haben darin einen wichtigen Beitrag zur Verkehrsberuhigung gesehen." Stattdessen wird im Zuge des Straßenbaus der Zebrastreifen an der Schulkreuzung auf die östliche Straßenseite verlegt. Dem vorherrschenden Fußgängerverkehr wird somit Rechnung tragen.

Was die Zukunftsplanungen der Klosterstadt angeht, kann die Kommune langfristig auf 45 bis 60 Bauplätze zugreifen. Entwicklungsreserven hält die Kleinstadt mit rund 3000 Einwohnern in Brützkow bereit(15 Plätze + 15). Diese befinden auf dem Gelände des ehemaligen Wohnblocks. Das Planungsverfahren beginnt im September. "Sämtliche Flächen befinden sich im Eigentum der Stadt, die wir erschließen und veräußern wollen", sagt Oldenburg.

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