„Lewawerk“ gehört Ölscheich : Rehna plant Wohnprojekt

Das ehemalige Lewagebäude: Auf dem Areal könnte ein Komplex für altersgerechtes Wohnen entstehen.
Das ehemalige Lewagebäude: Auf dem Areal könnte ein Komplex für altersgerechtes Wohnen entstehen.

Das „Lewawerk“ gehört einem Scheich in Bahrain. Die Klosterstadt möchte den Komplex für altersgerechtes Wohnen kaufen.

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26. Juni 2015, 23:13 Uhr

Die Stadt Rehna möchte das altersgerechte Wohnen fördern und in der Bülower Straße einen Standort entwickeln. „Wir haben dafür das Gebäude der ehemaligen Lewa im Blick“, sagt Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg. Ziel der Stadt sei es, einen Schandfleck zu entfernen und zeitgleich eine neue Nutzung hinzubekommen. Gemeinsam mit Wohnungsgesellschaften habe man derartige Pläne bereits erörtert. „Es bestehen gute Chancen, dass solch eine Projekt eine entsprechende Förderung durch das Land erhält“, so Oldenburg gegenüber den Stadtvertretern.

Im Vorfeld muss die Stadt Rehna allerdings die Eigentumsfragen klären. Nach Angaben der Stadt gehört das Grundstück mit dem alten Firmengebäude einem Scheich in Bahrain. „Wir sind dran und haben ein Kaufangebot von 50 000 Euro beim Verwalter in Lübeck eingereicht“, so das Stadtoberhaupt.

Weiterer Investitionsvorhaben zeichnen sich möglicherweise im künftigen Industriegebiet Nord an der B 104 in Richtung Schönberg ab. Aktuell interessiert sich ein Süßwarenhersteller für den Standort. Dabei geht es um 6500 Quadratmeter zuzüglich Erweiterungsflächen „Gemeinsam mit der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landkreises ist das Unternehmen an uns herangetreten“, sagt Oldenburg. Nun müsse man die Entscheidung abwarten. Nachfragen zur Entwicklung des Industriegebietes hatte Alfred Böttcher. Auslöser ist die Verlegung der geplanten Regenrückhaltebecken. Nach bisheriger Planung befinden diese sich am Standort einer ehemaligen Deponie. „Die angedachte Verlegung wird teurer als ursprünglich geplant. Wie geht die Stadt damit um?“, fragt Böttcher. Oldenburg rechnet hier mit einer weiteren Unterstützung durch das Land: „Wir haben eine Förderung beantragt.“ Die Altdeponie soll allerdings als Altlast am Standort verbleiben.

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