Gewerbegebiet : Rehna Nord vor Fertigstellung

Gewerbegebiet Rehna Nord: Ende September wird die Straße asphaltiert.
Gewerbegebiet Rehna Nord: Ende September wird die Straße asphaltiert.

Neues Gewerbegebiet erhält Ende September asphaltierte Straßen / Zwei Interessenten mit Stadt weiter in Verhandlung

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23. September 2015, 23:34 Uhr

Kein Baustopp auf dem Gewerbegebiet Rehna Nord: Gerüchte, wonach die Verzögerungen der Bauarbeiten mit einem Wechsel von bauausführenden Firmen in Verbindung stehen, wies das Amt Rehna auf Nachfrage der SVZ zurück. „Es gibt keinen Wechsel von Unternehmen. Ende des Monats werden die Erschließungsarbeiten abgeschlossen sein“, so der Leitende Verwaltungsbeamte Hans-Martin Buschhart. Auch Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg wies derartige Meldungen zurück: „Die Asphaltierung der Straße ist für den 30. September geplant.“

Die Kommune sieht den Baufortschritt in Abhängigkeit von der Auszahlung der Fördermittel. „Im Ergebnis haben wir ein größeres Baufenster“, so Buschhart. So sei ein Teil der erforderlichen Finanzmittel in 2015 ausgereicht worden, weitere Gelder fließen erst in 2016. Eben diese Bewilligung der Fördermittel habe man abwarten wollen, so Oldenburg gegenüber der SVZ.

Bisher ging die Stadt Rehna mit der Erschließung in Vorleistung. Somit sind mehr als eine Millionen Euro in den Landerwerb, Bau von Straßen, Gehwegen, Regen- und Abwasserkanälen geflossen. Darüber hinaus schlägt die Platzierung des neuen Regenrückhaltebeckens mit weiteren 120 000 Euro zu Buche. Notwendig wurde die Verlegung, nachdem bei Sondierungsarbeiten die Überreste einer alten Hausmülldeponie zum Vorschein kamen (wir berichteten). Anschließend beklagten Tierhalter, dass ein direkt an den Feuchtwiesen gelegenes Rückhaltebecken die Gefahr einer stärkeren Vernässung des Grünbereichs in sich birgt.

Wann Investoren sich auf dem neuen Industriegebiet niederlassen, steht zur Stunde nicht fest. Hans Jochen Oldenburg sagte deutlich, dass nach seinem Kenntnisstand alle bisherigen Interessenten an ihren Vorhaben festhalten wollen: „Das haben meine persönlichen Gespräche ergeben.“

Unter den Interessenten befindet sich der Benziner Unternehmer René Klink. Er blickte bereits beim Spatenstich im November 2014 am Standort Rehna optimistisch in die Zukunft.

Gelingt der Verkauf von 2,5 Hektar an zwei mögliche Investoren, fließen zirka 400 000 Euro zurück in die Stadtkasse. Das ist keine allumfassende Refinanzierung, auch nicht für Oldenburg: „Wir wollen nach vorne schauen und Arbeitsplätze schaffen.“ Die Stadt habe gegenüber der Wirtschaftsfördergesellschaft des Kreises und dem Land erneut ihr Interesse an der Ansiedlung weiterer Unternehmen signalisiert. Erst vor vier Wochen besuchten Unternehmer aus Bayern die Stadt, hätten sich aber letztlich für Schwerin entschieden.

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