Erschliessung : Rehna legt Kaufpreis für neues Bauland fest

Erschließungsarbeiten in Rehna: Die Stadt hat jetzt die Baulandpreise festgelegt.
Erschließungsarbeiten in Rehna: Die Stadt hat jetzt die Baulandpreise festgelegt.

Erschließung zwischen Kruggärten und Rathaus läuft. Bauwillige müssen 86,10 Euro je Quadratmeter berappen

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19. März 2015, 00:19 Uhr

Wohnen im Grünen und mit Blick in die Kulturwiesen: Die Stadt Rehna hält derartige Angebote für Bauwillige bereit. Kurz vor Abschluss der Erschließungsarbeiten steht dort das neue Wohngebiet an den Kruggärten, wo einst die Produktionshalle des zu DDR-Zeiten vor Ort produzierenden Tricota-Werkes stand. „Unter Berücksichtigung aller Kosten bei der Erschließung werden wir das Bauland für 86,10 Euro den Quadratmeter verkaufen“, so Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg auf der jüngsten Tagung der Stadtvertreter. Die Stadtvertreter stimmten zu. Insgesamt entstehen 13 Baugrundstücke zwischen 500 und 1000 Quadratmetern.

Nach Angaben des Stadtoberhauptes wird die Kommune mit dem Verkauf lediglich die Aufwendungen für das Gelände refinanzieren. Priorität bei der Erschließung des Areals hatte demnach die Beseitigung des baulichen Missstandes im innerstädtischen Bereich. Dabei war vor allem die ehemalige Produktionshalle der Stadt ein Dorn im Auge. Diese ist längst Geschichte. Mitarbeiter von LUT Gadebusch verlegen dieser Tage Abwasserleitungen nördlich des Altstadtensembles „Altes Rathaus“. Laut Bürgermeister sind bislang vier von insgesamt 13 Grundstücken an Bauwillige veräußert.

Folglich werden die Erschließungsarbeiten am Baugebiet Wasserwerk noch auf sich warten lassen. Diese Arbeiten dürften erst nach einer insgesamt gesicherteren Finanzlage der Stadt Rehna möglich werden. Unter anderem lässt die Kleinstadt aktuell das Gewerbegebiet Rehna Nord erschließen. Kostenpunkt inklusive Förderung rund 800 000 Euro.

Neu im Baugebiet „Tricota“ ist der Mitverkauf der Ausgleichsflächen für 8,61 Euro den Quadratmeter. Dies beinhaltet eine Bepflanzung mit einer für die Region typischen Vegetation. Statt Koniferen kommen Kornelkirsche, Schlehen, Haselnusssträucher und Holunder in Frage.

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