Licht in Wismar : Raumwunder in Möbelmanufaktur

Benjaporn Puntaraks Leuchte während eines Tests. Den Namen wird die thailändische Studentin während der Präsentation verraten.
1 von 2
Benjaporn Puntaraks Leuchte während eines Tests. Den Namen wird die thailändische Studentin während der Präsentation verraten.

Internationale Studierende der Hochschule Wismar präsentieren ihre Leuchtenentwürfe in der „Gläsernen Tischlerei“ der Familie Goertz

von
16. November 2017, 21:00 Uhr

Fantastisch, magisch, wundervoll – zu einer ganz besonderen Präsentation studentischer Arbeiten kommt es am Freitag, den 24. November an einem ganz außergewöhnlichen Ort. Dann zeigen ab 16 Uhr 22 Studierende des Masterstudienganges Architectural Lighting Design als Abschluss einer fünfwöchigen Projektarbeit mit dem Titel „spacial miracle _ with indirect light“ ihre phantastischen Objekte und Raumwunder an einem ungewöhnlichen Ort – dem Gebäude der Goertz Möbelmanufaktur GmbH am Schiffbauerdamm 5 in Wismar.

Sowohl zur öffentlichen Präsentation als auch zur Ausstellung lädt Professorin Bettina Menzel herzlich ein. Sie hatte für 22 Studierende, die aus Indien, Thailand, der Ukraine, den USA und auch Deutschland stammen, eine Projektaufgabe mit dem Titel „special miracle _ with indirect light“ – Raumwunder mit indirektem Licht – formuliert. „Die Studierenden sollten eine Leuchte entwerfen und im Maßstab 1:1 bauen – ein Raumwunder, ein phantastisches Objekt, das mit Überraschungen arbeitet, bei dem das Licht nicht direkt zu Tage tritt, sondern über Reflektion, über Bewegung, über Spiegelung oder auch Umlenkung. Der Fantasie waren hierbei keine Grenzen gesetzt“.

Auf diese Weise waren gleich zu Beginn des ersten Semesters Kreativität und handwerkliches Geschick gefragt, insbesondere vor dem Hintergrund, dass auch ein bestimmtes Gebäude und dessen unmittelbare Umgebung vorgegeben war. Denn als Ort der Kreativität hatte Professorin Menzel das neue Gebäude der Wismarer Goertz Möbelmanufaktur im Hafengelände gewählt. Dort konnten sich Anfang Oktober die Studierenden inner- oder außerhalb des Gebäudes einen Platz für ihre eigene Kreation auswählen.

Weil die Professorin nicht nur Inhaber Torsten Goertz für das Projekt begeistern konnte, sondern auch die Inhaber einer im selben Haus ansässigen Steuerkanzlei, sind die Objekte sowohl in der Tischlerei und im Ladengeschäft im Erdgeschoss als auch in den Fluren und im Besprechungsraum des Obergeschosses zu finden.

Die Projektergebnisse können ab Sonnabend, den 25. November, bis zum Freitag, den 22. Dezember, während der regulären Öffnungszeiten der Möbelmanufaktur besichtigt werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen