Rasante Kutschfahrten durchs Gelände

Peter Lembcke, seine Frau Monika und der Mecklenburger Don Pedro kamen bei der Landesmeisterschaft am Ende auf Platz 5.
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Peter Lembcke, seine Frau Monika und der Mecklenburger Don Pedro kamen bei der Landesmeisterschaft am Ende auf Platz 5.

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03. September 2012, 07:05 Uhr

Renzow | Es ist Wochenende, 7.30 Uhr früh. Nebel liegt noch über der Wiese neben dem Wald, wo sich seit einigen Minuten die ersten Gespanne im Rahmen des 14. Renzower Fahrturnieres aufhalten und auf ihren Wettkampf vorbereiten. Auch Lokalmatador Peter Lembcke ist schon seit Stunden wach, hat den Mecklenburger Don Pedro angespannt und macht sich zusammen mit Frau Monika auf zum Dressurparcours. Schritt, Trabb und Galopp müssen hier auf Kommando sitzen. Sohn Thorsten, Schwiegertochter Michelle und Enkel Jannick sind extra aus Winsen/Luhe angereist, stehen am Parcoursrand und schauen zu, wie sich Oma und Opa anstellen.

Nach gut fünf Minuten ist die erste Prüfung auch schon wieder vorbei. So ganz zufrieden sehen Peter Lembcke und Frau Monika nicht aus, trotzdem geht es sofort weiter zum zweiten Wettbewerb, dem Hindernisparcours, der sich an der Hauptstraße befindet. Auch die Kinder und Enkelkinder, alle neun sind extra angereist, um nach zwei Jahren Wettkampfabstinenz wieder zuschauen zu können, machen sich schnell auf den Weg zur zweiten Prüfung. Gespannt schauen sie auf die Räder, die keinen einzigen der insgesamt 44 Kegel berühren dürfen. Und plötzlich fällt ein erster auf dem Kegel befindlicher Ball zur Erde. Die Berührung mit dem Kutschenrad war zu stark. Insgesamt fallen drei Bälle herunter, Platz elf steht hier genau wie in der Dresssur schließlich zu Buche. "Diese beiden Wettbewerbe mag mein Vater nicht so gerne, der fährt lieber ins Gelände", erklärt Sohn Thorsten.

Und da geht einen Tag später, am Sonntag, dann auch tatsächlich die Post ab. Platz fünf steht hier zu Buche. Gleich elf Kontrahenten waren schlechter. Auch in der Gesamtwertung findet sich das Ehepaar Lembcke auf Platz fünf wieder und das lässt die beiden Lokalmatadoren doch etwas froh blicken. Ein Platz im Mittelfeld war anvisiert worden, herausgekommen ist eine vordere Platzierung.

Ähnlich ergeht es auch den beiden anderen Startern des gastgebenden Gadebuscher Reit- und Fahrvereins. Joachim Giese, genauso wie Turnierleiter Bernhard Volkwein mit neuen Pferden startend, kommen in der Gesamtwertung der Zweispänner auf die Plätze 10 (Giese) und 13 (Volkwein).

Geehrt wurden allerdings nicht nur die aktiven Fahrer. Der Kreissportbund NWM verlieh die Ehrennadel in Silber an Klaus-Jürgen Booth, Chef der Gutsverwaltung Renzow. Bereits seit der ersten Veranstaltung unterstützt Booth mit seinem Unternehmen dieses Fahrturnier. Der überwiegende Teil der Veranstaltung - die Dressur- und Geländeprüfungen - finden auf Flächen der Gutsverwaltung statt. Die Pferde haben zudem ihr Quartier in deren Stallungen.

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