Rehna: Baumarkt wird erweitert : Raiffeisen investiert 320 000 Euro

23-48151177.jpg
1 von 2

Hürden beseitigt: Der Streit um die Kostenübernahme zur Verlegung eines Regenkanals ist beendet. Die Stadt Rehna trägt die Kosten - jetzt kann Raiffeisen investieren.

von
06. September 2012, 06:51 Uhr

Rehna | Der Weg ist frei: Die Raiffeisenhandelsgenossenschaft Gadebusch wird am Standort Rehna investieren und ihren Bau- und Gartenmarkt erweitern. "Mit 14-monatiger Verspätung werden wir, entsprechend der aktuellen Verträge mit der Stadt Rehna , Ende September mit den Bauarbeiten beginnen", sagt Heike Grade, Geschäftsführerin der Raiffeisenhandelsgenossenschaft Gadebusch.

Grund für die Bauverzögerung waren bislang ungeklärte Fragen hinsichtlich der Kostenübernahme zur Verlegung eines Regenwasserkanals auf dem bei der Stadt Rehna von Raiffeisen erworbenen Geländes. Dies sollte laut Vertragsunterlagen frei von Altlasten sein. Bei den Planungen wurde allerdings klar, dass dort ein zur Entlastung der Bahnhofstraße verlegter Regenwasserkanal übers Grundstück verläuft und in den Kaufverträgen keine Berücksichtigung fand (SVZ berichtete). Schlecht für den Bauherrn, da der Kanal direkt unter den geplanten Fundamenten der neuen Stahlhalle verlaufen würde.

Wie Rehnas Bürgermeister Hans-Jochen Oldenburg gegenüber der SVZ sagte, "übernimmt die Stadt Rehna die Kosten für die Verlegung des Kanals". Diese belaufen sich auf rund 20 000 Euro. Eine Entscheidung, die nach einer von Stadtvertreter Martin Reininghaus einberufenen Sondersitzung und weiteren Hauptausschusssitzung von den kommunalen Gremien herbeigeführt wurde. "Wir gehen den richtigen Weg und werden kurzfristig die Vereinbarung erfüllen und zugleich den eigentlich zu kleinen Kanal im Querschnitt vergrößern", sagt Oldenburg.

Heike Grade freut sich, den Kundenanfragen künftig besser Rechnung zu tragen: "Wir werden die überdachte Marktfläche um 380 Quadratmeter und die Außenfläche um 370 Quadratmeter erweitern und somit auf rund 1000 Quadratmetern sämtliche Artikel rund ums Haus, Tierhaltung und Baustoffe bereithalten." Dazu gehören ein breiteres Sortiment an Pflanzen, Düngemittel, Holz und Zäune. Der Enge im Markt wolle man mit größeren und besser ausgestatteten Präsentationsflächen begegnen, die es den Kunden erlauben, einzelne Produkte umfassend in Augenschein zu nehmen. "Wir sind davon überzeugt, dass die Erweiterung im Sinne zahlreicher Hausbesitzer und Kleingärtner ist und wir deren Wünsche durch kurze Wege weiterhin gerecht werden", so Grade. Der vereinbare Zeitplan sieht jetzt für Raiffeisen einen Baustart bei laufendem Geschäft am 20. September vor. Im Frühjahr 2013 will das Unternehmen zum Saisonauftakt eröffnen. Die Arbeiten werden von regionalen Unternehmen durchgeführt und belaufen sich auf 320 000 Euro.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen