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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

19. September 2017 | 17:17 Uhr

Gadebusch : Rätselraten um leeren Tonnenplatz

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Wohnungsgesellschaft reagiert auf Mieterwünsche

von
erstellt am 02.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Alles ist schick an den  sanierten Wohnhäusern in der Schillerstraße in Gadebusch. Farbenfroh gestaltete Häuser, Grünflächen und die Nähe zu den Gärten, alles ist wunderbar, sagen die Mieter der  Wohnhäuser  Nummer 5 bis 9. „Ein Rätsel bleibt allerdings dieser gepflasterte Platz mit  Gitterzaun“, sagt   eine Bewohnerin des Hauses Nummer 5.  Im August 2016  angelegt und eingezäunt, fehlt anscheinend jedes Nutzungskonzept. „Eigentlich sollten dort die Mülltonnen für alle Aufgänge  stehen. Nun passiert nichts“, erzählt die Gadebuscherin am  Heißen Draht der SVZ.    Als  die Redaktion vor Ort  kommt , finden sich weitere Bewohner ein und  verdeutlichen, dass sie eigentlich nie für die  Platzierung der Tonnen zwischen den Häusern waren. „Dort an der Straße stehen sie gut“, erzählen die Anwohner.  Weitere Argumente folgen:   Geruchsentwicklung an warmen Tagen und eine daraus resultierende Beeinträchtigung vor den Küchen- und Schlafzimmerfenster.  Ein Problem, das auf einer Mieterversammlung angesprochen wurde. „Eine Antwort gab es bislang nicht“, heißt es.

 Heike Post, Geschäftsführerin der Wohnungsgesellschaft Radegasttal,  kennt die Problematik: „So schön wie wir uns das vorgestellt haben, ist es aus Mietersicht  anscheinend nicht.“ Man habe alle Bedenken der  Anwohner aufgenommen  und dabei erkannt, das sowohl die Argumente der WGR und als die der Mieter grundsätzlich ihre Berechtigung hätten. „Unser Anliegen  bestand darin, dass die Müllbehälter   aus dem öffentlichen Straßenbild verschwinden“, sagt Post. Somit   wurde im August vergangenen Jahres der Stellplatz geschaffen. Probleme, dass die Entsorgungsfahrzeuge aufgrund falsch parkender Pkw nicht zum Stellplatz der Tonnen gelangen, kämen hinzu.  In Summe all der Anregungen   werde man jetzt über einen neuen Stellplatz in Straßennähe  nachdenken. „Es macht keinen Sinn, die Tonnen umzustellen, wenn es die Mieter so nicht wünschen. Nach der Winterperiode werden wir mit den Arbeiten beginnen und  die Umzäunung weiter nutzen“, sagt Post.  Darüber hinaus sei es schwierig, geeignete Flächen für Tonnen und deren Abfahrt  anzulegen. Diese müssen sich  außerhalb  öffentlicher Bereiche befinden.  Das sei u.a. ein Grund, der dazu führte, dass im Friedrich-Schiller-Ring der Wäscheplatz  mit Einführung der  Gelben Tonnen verkleinert werden musste, so Post. Auf all diese Entwicklungen habe die  Wohnungsgesellschaft Radegasttal nur reagieren können. „Die Entsorgungsunternehmen  sprechen ihre Entscheidungen nicht mit uns ab“, sagt  die Geschäftsführerin der WGR.

Des Weiteren  gab es  Startschwierigkeiten bei der Müllentsorgung Anfang 2017. Dem voraus ging ein Wechsel des Entsorgungsbetriebes beim Abfallwirtschaftsverband Nordwestmecklenburg (SVZ berichtete).   In der Folge wurden  beispielsweise die vollen  Restabfalltonnen aus Sackgassen nicht abgefahren.  Ein Problem, mit dem die Anwohner auch in der Schillerstraße  mit der Inbetriebnahme des neuen Tonnenstellplatzes konfrontiert worden wären (Lesen Sie auch Seite 10).

 

 

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