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Zwei Kollisionen, fünf Verletzte : Rätselhafte Unfallfahrt auf Autobahn 20

vom

Auf der A 20 hat sich am Montagabend ein äußerst rätselhafter Unfall mit fünf Verletzten ereignet. Zwei Männer, darunter der 76-jährige Unfallfahrer aus Flensburg, wurden dabei nach Polizeiangaben schwer verletzt.

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erstellt am 23.Jul.2013 | 10:23 Uhr

Metelsdorf | Auf der A 20 hat sich am Montagabend ein rätselhafter Unfall mit fünf Verletzten ereignet. Zwei Männer, darunter der Unfallfahrer, wurden laut Polizei sogar schwer verletzt.

Ein 76-jährige Autofahrer aus Flensburg hatte kurz vor der Anschlussstelle Schönberg versucht, auf dem Standstreifen zu überholen. Danach war er sehr dicht auf einen vor ihnen fahrenden BMW aufgefahren, teilte die Polizei gestern mit. Dabei stieß er mit dem vorausfahrenden Auto zusammen, so dass dieses nach rechts von der Fahrbahn abkam und sich in der Bankette überschlug. Hierbei verletzte sich der 33-jährige Fahrzeugführer schwer und dessen Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen. Von diesem Geschehen offenbar unbeeindruckt, verließ der Opel-Fahrer die Unfallstelle in Richtung der Anschlussstelle Schönberg und stieß nur wenige hundert Meter weiter mit einem zweiten Pkw zusammen. Dessen aus Lüdenscheid stammender 64-jähriger Fahrzeugführer sowie dessen 61-jährige Beifahrerin wurden bei diesem Zusammenstoß leichtverletzt.

Nachdem der Pkw Opel Astra auch diese Unfallstelle unerlaubt verlassen hat, kam er unmittelbar an der Anschlussstelle Schönberg auf dem Hauptfahrstreifen zum Stillstand. Die dort eintreffenden Ersthelfer sowie die Mitarbeiter des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Metelsdorf stellten fest, dass der Fahrzeugführer ohne äußere Verletzungen kaum ansprechbar war und sich sein Zustand stetig verschlechterte, bis letztlich eine Reanimation erfolgen musste. Inwieweit sein Gesundheitszustand Ursache für die Unfall ist, wird derzeit ermittelt.

Die verletzten Personen wurden durch mehrere Rettungswagen in das Klinikum nach Lübeck gebracht. Zur Absicherung der Unfallstellen kamen Kameraden der Feuerwehren Schattin, Herrnburg sowie Neuleben zum Einsatz.

Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 28 000 Euro geschätzt. Die Autobahn musste von 18 bis 19. 30 Uhr teilweise in Fahrtrichtung Rostock gesperrt werden.

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