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Zwischen Gadebusch und Neubauhof : Radwegbau startet in zwei Monaten

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Marianne Schulz bemängelt Rücksichtslosigkeit von Autofahrern auf der Strecke nach Neubauhof und fordert sichere Verbindung ein

von
erstellt am 13.Apr.2016 | 04:45 Uhr

„Was ist aus dem Radweg geworden, der zwischen Gadebusch und Neubauhof gebaut werden sollte?“, fragt sich unsere Leserin Marianne Schulz.

Allen Grund hat sie: Die Gadebuscherin fährt gerne mit dem Rad über Land. Das nicht allein zur Erholung, sondern auch, um mit Freunden etwas zu erleben. „Als wir jetzt mit unseren Rädern von Neubauhof in Richtung Gadebusch unterwegs waren, mussten wir in den Graben springen“, erzählt Schulz. Sie seien bei ihrer Tour abgedrängt worden. Die Gadebuscherin bemängelt daraufhin die fehlende Rücksichtslosigkeit, die einige Autofahrer auf besagter Strecke anscheinend an den Tag legen. Somit greift sie zum Telefon und informierte die Redaktion der SVZ am „Heißen Draht“ über den Vorfall.

Dass der Radweg, wie vor Monaten versprochen, gebaut wird, ist heute eine Frage von wenigen Wochen. Das bestätigte gestern das zuständige Straßenbauamt Schwerin auf Anfrage der SVZ. Dezernent Thorsten Uhlig: „Wir befinden uns derzeit in der Ausschreibung und wollen im Juni mit dem Bau starten.“ Nach Erfahrungen des Straßenbauamtes werden die Arbeiten am 1,34 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Gadebusch und Neubauhof bis August 2016 andauern. „Wir bauen mit Asphalt einen 2,50 Meter breiten Radweg“, so Uhlig. Dieser wird von Gadebusch aus gesehen linksseitig verlaufen.

Die dafür erforderlichen Vorbereitungen lagen in der Zuständigkeit der Stadt Gadebusch bzw. des Amtes Gadebusch. „Durch eine Verwaltungsvereinbarung war im Vorfeld ein Grunderwerb möglich“, sagt Bauamtsmitarbeiter Holger Saupe. Alles sei geregelt. Somit stünde einem Projektstart zwischen dem Rewe-Markt und Neubauhof nichts im Wege. Amt und Stadt stufen die Verbindung als wichtige Strecke zur Schulwegsicherung als auch touristisch wertvoll ein.

 

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