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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

21. November 2017 | 05:43 Uhr

Gadebusch/Nesow : Radweg schon bald bis nach Rehna

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Letzte Verhandlungen für Lückenschluss von Holdorf bis Abfahrt Dorf Nesow. Ziel eines geschlossenen Radnetzes rückt näher

von
erstellt am 05.Mai.2015 | 23:28 Uhr

Nach jahrelangen Verhandlungen könnte es nun endlich zum Lückenschluss kommen. Die Rede ist vom Radwegbau zwischen Gadebusch und Rehna an der B 104. Für den Teilbereich von Holdorf bis Abfahrt Dorf Nesow finden derzeit im Rahmen des Bodenordnungsverfahrens Verhandlungen mit einem Privateigentümer statt – mit Aussicht auf Erfolg. „Uns wurde jetzt schriftlich signalisiert, dass der Eigentümer bereit wäre, für sein Grundstück in diesem Abschnitt eine adäquate Fläche in Anspruch zu nehmen“, erzählt Hans-Martin Buschhart, Leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Rehna.

Bei den Verhandlungen, an denen sich das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt beteiligt, gehe es um eine Fläche von rund 5000 Quadratmetern. Kommen die Gespräche zum Abschluss, stehe dem Lückenschluss des Radwegs von Gadebusch bis Rehna nichts mehr im Weg. Rund eineinhalb Kilometer müssen insgesamt noch ausgebaut werden. Die geschätzte Bauzeit betrage ungefähr sechs Monate. „Dieses Teilstück kann dann relativ schnell fertig gestellt werden“, so Buschhart. Mit einen Baustart noch in diesem Jahr rechne der Amtsleiter jedoch nicht. „Erst müssen die finanziellen Mittel feststehen.“

Zu einem weiteren Lückenschluss des Radweges soll es zudem zwischen der Stadt Gadebusch und Kaeselow an der B104 kommen. Auch hier stehe noch ein Grundstückserwerb offen, wie Wilfried Schubert vom Straßenbauamt Schwerin mitteilt. „Wenn die Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen sind, können wir hier noch in diesem Jahr zur Tat schreiten“, so der Dezernent für Planung, Bauausführung und Umweltschutz.

Die Bauarbeiten für den Abschnitt Löwitz-Roduchelstorf sind hingegen in vollem Gange. „Ich denke bis zum Juli oder August werden wir hier die Arbeiten zum Abschluss bringen“, so Buschhart.

Das Ziel eines durchgängigen Radwegs von Schwerin nach Schönberg rückt somit immer näher. Das gut ausgebaute Radwegenetz soll einerseits für mehr Verkehrssicherheit sorgen, denn auf der Bundesstraße 104 sind zahlreiche Pkw und Lkw unterwegs. „Hier sind die Radfahrer dem Verkehr dann nicht mehr ausgesetzt“, so der Amtsleiter. Aber genauso wichtig sei darüber hinaus der Radtourismus, der das Radwegenetz in der Region vermehrt in Anspruch nehme.

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