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Zwischen Gadebusch und Rehna : Radweg bietet beste Bedingungen

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Mehr als 50 Fahrradbegeisterte testeten die Strecke zwischen Gadebusch und Rehna mit Grillstunde und Kirchenbesichtigung

svz.de von
erstellt am 23.Okt.2017 | 04:45 Uhr

Mehr als 50 Fahrradfahrer sind begeistert. Der Radweg zwischen Gadebusch und Rehna erfüllt alle Erwartungen und lässt sich toll befahren. Getestet haben das Gadebuscher, Rehnaer und Holdorfer am Sonnabend während eines mit kleinen Spontanitäten gefüllten Ausfluges.

„Ich hatte mir 50 Radfahrer gewünscht und es sind genauso viele geworden, vielleicht noch der eine oder andere mehr“, freute sich Mitorganisator Hartwig Meyer. Der Vorsitzende der Bürgergemeinschaft Gadebusch hatte diese „Jungfernfahrt“ ins Leben gerufen und viele waren dem gefolgt. „Viele sind einfach spontan noch mitgefahren. Da das Wetter auch mitgespielt hat, war die Gruppe am Ende viel größer, als wir vielleicht erwartet haben“, erklärte Meyer. Der Gadebuscher nahm die elf Kilometer lange Strecke von Gadebusch über Holdorf und Rehna natürlich selbst unter die Räder und war wie bereits bei seinem ersten Test begeistert. „Natürlich habe ich den Weg schon öfter befahren. Es freut mich, dass der Weg nun endlich geschlossen ist“, erklärte er. Allerdings, so Hartwig Meyer, sei die Strecke bei diesem Ausflug viel zu schnell befahren worden. Sie fahre sich so gut, dass man sich schlecht an eine für alle Teilnehmer gleichmäßige Geschwindigkeit halten könne.

Das bestätigte auch Renate Schlatow, die selbst gerne mit dem Rad von Gadebusch nach Rehna fährt, um kleine Erledigungen zu machen. Sie erwartete zusammen mit weiteren Mitgliedern des Rehnaer Klostervereins die Gruppe bereits am Langen Haus in Rehna und hatte dafür kleine Knabbereien und Getränke vorbereitet. „Die Gruppe war sehr schnell hier und hatte noch viel Zeit bis zur Rückreise. Deshalb haben wir spontan einige Führungen angeboten“, sagte die Rehnaerin.

So ging es mit Dorothea Schalck zunächst durch die Rehnaer Kirche. Sie erklärte hier die wichtigsten Details. „Die Gäste haben es dankend angenommen. Einige sind auch schon wieder zurückgefahren, andere haben sich etwas erholt. Insgesamt war es ein toller Empfang und eine tolle Stunde für die Gemeinsamkeit. Gadebuscher, Holdorfer und Rehnaer vereint“, freute sich Renate Schlatow.

Da in Rehna dann noch einmal gut 20 Radfahrer auf die Gadebuscher und Holdorfer warteten, ging es mit einem noch größeren Trupp anschließend wieder zurück. Ein kurzer Anruf kurz vor der Abreise aus Rehna in Holdorf und Bürgermeister Peter Praeger stellte sich höchstpersönlich hinter den Grill, um die Tourteilnehmer wenig später mit Bratwürsten zu beköstigen. Mitten auf dem Radweg wurde ein Bierwagen und der Grill postiert und bei Sonnenschein und ohne Gefahr von auf der Bundesstraße 104 vorbeifahrenden Fahrzeugen die gemeinsame Fahrt noch einmal ausgewertet, bevor es die Teilnehmer in alle Richtungen verschlug und die „Jungfernfahrt“ nach gut vier Stunden ihr Ende fand.

 

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