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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

18. Dezember 2017 | 23:33 Uhr

Baustart : Radweg an der B 104 wird gebaut

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Baustart am Montag kommender Woche / Lücke Nesow-Holdorf noch offen

von
erstellt am 18.Sep.2014 | 00:33 Uhr

Der Lückenschluss für Radfahrer naht: Am Montag kommender Woche werden die Bauarbeiten an der Verbindung Rehna-Gadebusch fortgesetzt. „Es wird mit den Arbeiten am Abschnitt zwischen Möllin und Holdorf begonnen“, sagt Rehnas Leitender Verwaltungsbeamter Hans-Martin Buschhart. Die notwendigen Vermessungsarbeiten wurden bereits in den zurückliegenden Tagen abgeschlossen. Wer von Rehna in Richtung Gadebusch fährt, kann am Feldrand die abgesteckte Route für den künftigen Fahrradweg erkennen. Zuständig für das Vorhaben ist das Straßenbauamt in Schwerin.

Mit dem Start des Projektes wird eine wesentliche Forderung der Bürger erfüllt. Diese haben Mitte November 2012 auf der B 104 bei Holdorf protestiert und die Bundesstraße vorübergehend blockiert. Auslöser der Proteste waren unzureichende Antworten von Landespolitikern und zuständigen Ämtern, was den Ausbau des dringend erforderlichen Radweges betraf. Wenige Wochen darauf erfolgte der Bau des Teilabschnittes Nesow nach Nesow Dorf.

Voraussichtlich bis Ende des Jahres wird die Fertigstellung des Abschnittes Abfahrt Möllin bis Holdorf erfolgen. Die darüber hinaus fehlenden Kilometer zwischen Abfahrt Nesow Dorf und Holdorf liegen noch auf Eis. Bislang kam es zwischen der Eigentümerin der Flächen und dem Straßenbauamt nicht zu einer Einigung. Somit droht der Eigentümerin weiterhin ein Planfeststellungsverfahren mit Zwangsverkauf, da ein Erwerb bzw. Flächentausch in den zurückliegenden Jahren abgelehnt wurde.

Gegenüber der SVZ sagte Hans-Martin Buschhart, dass es möglicherweise eine Übereinkunft zwischen der betroffenen Landwirtin aus Nesow und den Bauherrn geben könnte: „Uns liegt ein Schreiben, eine Bereitschaftserklärung vor, in dem die Eigentümerin einem Flächentausch zustimmen will.“ Daraus ergibt sich die Möglichkeit, im laufenden Bodenordnungsverfahren nochmals Angebote zum Flächentausch zu unterbreiten.

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