Rund um Gadebusch : Radtour zurück ins Leben gerufen

Kurz vor dem Start der geführten Radtour an der Museumsanlage Gadebusch. Fotos: Manila Klafack
1 von 2
Kurz vor dem Start der geführten Radtour an der Museumsanlage Gadebusch. Fotos: Manila Klafack

Erstmals seit der Schweriner Bundesgartenschau im Jahr 2009 gab es wieder eine geführte Tour mit dem sagenumwobenen Trommler

svz.de von
13. Juni 2016, 20:50 Uhr

In knapp zwei Stunden erkundeten rund 25 Radfahrer die Gadebuscher Umgebung. Die Leiterin der Gadebuscher Museumsanlage, Kornelia Neuhaus-Kühne, und der Gadebuscher Trommler alias Mathias Schumann hatten die Idee für den Ausflug. „Diese geführten Radtouren gab es vor ein paar Jahren bereits. Mit dem heutigen Angebot wollen wir sie wieder zurück ins Leben rufen“, erzählt Kornelia Neuhaus-Kühne. „In der Gemeinschaft etwas zu unternehmen“, ist ihr Ansatz. Und Gadebuscher sowie Bewohner aus der Umgebung und ein paar Rehnaer nutzten das Angebot gern. „Nicht nur die Erwachsenen, auch die Kinder sollen hier ihren Spaß haben“, sagt Mathias Schumann. Darum haben er und Museumsmitarbeiter Gerald Brinker die Strecke so gewählt, dass es hauptsächlich auf Landwegen ohne Verkehr oder auf wenig befahrenen Straßen entlang ging. Die Route führt von der Museumsanlage durch den Stadtwald Richtung Güstow und von dort aus zur Landmühle. Hier gibt es den ersten von zwei Stopps. Mathias Schumann nutzt die kleine Pause und berichtet etwas zur Geschichte der Landmühle. Über Möllin und Ganzow geht es für die Kolonne weiter nach Wakenstädt zum Denkmal der Schwedenschlacht. Gerald Brinker weist darauf hin, dass die legendäre Schlacht zwischen Schweden und Dänen von 1712 als Modell in der Museumsanlage nachgestellt ist. Dann machen sich alle auf den Rückweg zur Museumsanlage, bei der Bratwurst und Getränke schon bereit stehen. Die Organisatoren sind zufrieden mit der Tour. „Die Stimmung war trotz ein paar Regentropfen gut und wenn wir einen Termin finden, wiederholen wir das im September“, resümiert Mathias Schumann.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen