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Mühlen Eichsen packt an : Rackern für eine schönere Schule

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Schüler, Eltern und Lehrer der Regionalen Schule mit Grundschule Mühlen Eichsen trafen sich zu einem freiwilligen Arbeitseinsatz

svz.de von
erstellt am 23.Mai.2016 | 21:00 Uhr

„Subbotnik“ sagen die einen, „freiwilliger Arbeitseinsatz“ die anderen. Doch ganz gleich, wie das Kind heißt, entscheidend ist die Teilnahme. Und damit war Matthias Schuldt rundum zufrieden. „Wir haben mehr als 20 Teilnehmer. Das ist für unser heutiges Vorhaben genau richtig“, sagt der Elternratsvorsitzende der Regionalen Schule mit Grundschule Mühlen Eichsen.

Der Plan: Einen neuen Sandkasten herrichten sowie den Schulgarten aufmotzen und wieder sicherer machen. – Den Schulgarten sicherer machen? „Ja, da wurden in der Vergangenheit Kürbisse und Kartoffeln geklaut, die unsere Schüler angebaut und großgezogen hatten. Nachdem wir damals durch einen Aushang im Konsum an die unbekannten Diebe appelliert hatten, dies doch sein zu lassen, war Ruhe.

Aber herausbekommen haben es unsere Kinder dann doch, wer ihnen die Ernte ihrer Arbeit nicht gegönnt hatte“, erzählt Schulleiterin Sybille Schläger. Es waren Erwachsene, mehr wolle die Schulleiterin nicht preisgeben. Um einem erneuten Diebstahl vorzubeugen, wurde nun ein neuer Zaun fest installiert. Den zahlt übrigens genau wie das Baumaterial für den Sandkasten die Gemeinde. Der Sand wurde von einem Elternteil gesponsert, die Fertigstellung erfolgte nun in freiwilliger Gemeinschaftsarbeit von Schülern, Eltern und Lehrern.

„Das ist doch toll und durchaus nicht alltäglich, dass Eltern sich freiwillig um eine schönere Schule kümmern. Vor acht Jahren haben wir so einen Arbeitseinsatz ins Leben gerufen. Wir wollten, dass Eltern nicht immer nur meckern, sondern auch selbst mit anpacken, wenn es notwendig ist. Daraus sollte sich eine Tradition entwickeln“, sagt Matthias Schuldt.

Dass dieses Vorhaben angenommen wird, zeigte die aktuelle Beteiligung. Doch warum tun sich Eltern as bei schönstem Sommer- und Badewetter eigentlich an. „Ganz einfach“, meint Horst Liebich aus Lützow. „Weil es doch unsere Kinder sind, die hier in die Schule gehen.“

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