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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

25. September 2017 | 11:59 Uhr

Schaalsee : Quer durch die Biosphären

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Im Grenzhus Schlagsdorf wurde ein Informationsterminal über die Sehenswürdigkeiten der Region installiert

svz.de von
erstellt am 03.Mai.2014 | 00:00 Uhr

Ein einfacher Druck auf die Scheibe genügt, schon tauchen Informationen zur Museumsanlage Gadebusch oder der Klosteranlage Rehna auf. An drei Standorten in den beiden Biosphärenreservaten Schaalsee und Flusslandschaft Elbe wurden jetzt sogenannte Biosphären-Pads aufgestellt. Daran können sich die Besucher des Grenzhus in Schlagsdorf, des Pahlhuus in Zarrentin sowie der Festung Dömitz multimedial über die touristischen Angebote der Region informieren.

„Kinder haben überhaupt keine Hemmungen mit dem Pad umzugehen“, erzählt Gabriele Hoffmann vom Regionalen Planungsverband Westmecklenburg. Bei Erwachsenen sei dagegen anfangs oft eine gewisse Zurückhaltung zu spüren. Doch die sei schnell überwunden. „Und dann wird erst mal mit dem Pad herumgespielt“, so Hoffmann.

Alle Pads seien grundsätzlich mit den gleichen Daten ausgestattet, erklärt Klaus Jarmatz. „Darüber hinaus sind aber auch jeweils Punkte von regionalen Interesse enthalten“, so der Amtsleiter der Biosphärenreservatsverwaltung. Andreas Wagner ist jedenfalls überzeugt von der Neuheit. „Das unterstützt unsere Aufgabe als Informationszentrum“, sagt der Leiter des Grenzhus Schlagsdorf. Und auch noch weitere Punkte in den beiden Biosphärenreservaten sollen mit den Pads ausgestattet werden. Eines wird demnächst bei der geplanten Outdoorausstellung in Boizenburg aufgestellt. „Außerdem haben wir noch Ideen für zwei bis drei weitere Standorte in Westmecklenburg“, so Klaus Jarmatz.

Auch technisch seien die Pads etwas Besonderes. Da Kameras anstatt einer druckempfindlichen Oberfläche eingesetzt werden sei die Technik sehr robust, erklärt Jarmatz. Insgesamt wurden 178 000 Euro in die Entwicklung und Produktion der vier Pads investiert. Etwa 50 Prozent der Finanzierung erfolgte über den Förderfonds der Metropolregion Hamburg. „Man muss den Mut haben, solche Projekte auszuprobieren“, erklärt Swen Wacker, Referent für Öffentlichkeitsarbeit der Metropolregion.

 

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