Sommerschlacht Wakenstädt : Punkrock aus Klo und Schießbude

Mehr als 700 Gäste rockten bei der 12. Sommerschlacht in Wakenstädt zusammen mit zwölf verschiedenen Bands ab. Fotos: Maik Freitag (3)
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Mehr als 700 Gäste rockten bei der 12. Sommerschlacht in Wakenstädt zusammen mit zwölf verschiedenen Bands ab. Fotos: Maik Freitag (3)

Verein für Kultur und Toleranz lud zur 12. musikalischen Sommerschlacht nach Wakenstädt

svz.de von
15. August 2016, 21:00 Uhr

Wieder eine Schlacht bei Wakenstädt: Doch dieses Mal gab es auf der 12. Sommerschlacht jede Menge Musik auf die Ohren, statt wie im Jahre 1712 Kanonenkugeln auf den Gegner. Mehr als 700 Besucher kamen aus der gesamten Bundesrepublik, um sich zwölf Bands aus Deutschland, Dänemark und Italien anzuhören und zwei Tage lang abzufeiern, denn schon am Freitagabend begann das Spektakel auf dem Schießplatz in Wakenstädt.

Aus diesem Grund gab es nicht nur Musik von der Bühne, sondern auch härtere Töne aus der „Schießhalle“ sowie aus einer umgebauten Dixi-Toilette. Hier hatten maximal drei Personen Platz, um sich der Beschallung durch Lautsprecher und Musik vom Band zu unterziehen. „Wenn man sich sehr eng bewegt, hätten auch vier Leute Platz, aber das muss jeder selbst wissen. Der Spaß ist auf jeden Fall dabei“, sagte Andy Steinberg, einer der rund 100 Helfer des organisierenden Vereins für Kultur und Tolerenz (KuT) Gadebusch. Der 24-Jährige war für die Auswahl der Bands verantwortlich und hatte diesen internationalen Mix für das Festival besorgt. „Das war eine gute Wahl. Toll, dass die Bands zugesagt haben“, freute sich Steinberg. Auch die Gadebuscher Band DonKanaille sprang kurzerhand ein und rockte in der „Schießbude“, so dass die Gäste an drei Orten gleichzeitig Musik hören und tanzen konnten oder sich am Lagerfeuer wärmten und Bratwurst grillten.

Für Werbung brauchte der Verein in diesem Jahr nicht zu sorgen, denn schon vergangenes Jahr kamen mehr als 1000 Besucher, welche das Gelände kaum noch aufnehmen konnte. „In diesem Jahr waren wir wieder 700 Besucher. Das ist eine gute, ausreichende Zahl“, erklärte der Gadebuscher. Er und die gut 100 weiteren Helfer an diesem Abend wollen einen Teil der Einnahmen wie in den vergangenen Jahren an gemeinnützige Vereine spenden. „Das machen wir das jedes Jahr. Wer das Geld aber am Ende bekommen wird, werden wir noch beraten“, erklärt Steinberg.

Jetzt sind die Helfer erst einmal die nächsten Tage mit dem Aufräumen des Festivalgeländes beschäftigt. Die rund 700 Besucher hatten hier doch so einige Spuren hinterlassen.

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