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Prozess in Grevesmühlen : Prozessauftakt nach Mölliner Unfalltod

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Ein 22-jähriger Mann aus Schweden muss sich ab morgen wegen fahrlässiger Tötung verantworten

von
erstellt am 20.Jan.2015 | 08:15 Uhr

Rund viereinhalb Monate nach dem Unfalltod einer 60-jährigen Frau bei Möllin muss sich von morgen an der mutmaßliche Todesfahrer im Grevesmühlener Amtsgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft Schwerin wirft dem 22-jährigen Mann aus dem Raum Vesteras (Schweden) fahrlässige Tötung, Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Betrug sowie den Missbrauch von Ausweispapieren und Kennzeichen vor. Der Mann sitzt seit dem Verkehrsunfall in Untersuchungshaft. Im Falle einer Verurteilung droht dem 22-Jährigen eine mehrjährige Haftstrafe.

Bei dem Auffahrunfall am Abzweig Möllin war am 2. September vergangenen Jahres eine 60-jährige Autofahrerin aus dem Raum Gadebusch so schwer verletzt worden, dass sie auf dem Weg ins Krankenhaus verstarb. Der Beschuldigte stand laut Staatsanwaltschaft zur Tatzeit unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und war nicht im Besitz eines Führerscheins. Er war drei Tage vor dem Unfall mit einem Auto, an dem sich gestohlene schwedische Kennzeichen befanden, in die Bundesrepublik eingereist.

Nach einem Bericht der schwedischen Zeitung „Vestmanlands Läns Tidning“ soll der Mann bereits am 2. März 2014 im schwedischen Vesteras an einem Unfall mit tödlichem Ausgang beteiligt gewesen sein. Damals ist ein 19-jähriger Amerikaner ums Leben gekommen.

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