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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

21. November 2017 | 15:06 Uhr

Festbühne für Carlow : Projekt vor dem Start

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gemeinde und Kulturkreis beraten / Förderung des 70 000-Euro-Projektes möglich

von
erstellt am 27.Apr.2016 | 21:47 Uhr

Die Kulturschaffenden in und um Carlow wünschen sich eine neue Festbühne. Was fehlt, ist bislang ein gemeinsamer Beschluss zum Projekt. In einer durch unterschiedliche Meinungen getragenen Debatte verständigten sich die Kommunalvertreter jetzt auf eine abschließende Gesprächsrunde mit dem Kulturkreis Carlow im Sinne des Projektes. Diese findet in der kommenden Woche statt. „Am Dienstag wollen wir mit dem Kulturkreis über Details und Fragen der Nutzung unterhalten“, sagt Bürgermeister Norbert Baumann. Das sei wichtig, um Aufwand und Nutzen für die Kommune klar zu definieren. „Es gibt eine grundsätzliche Zustimmung durch die Kommune. Die Zuständigkeiten und Möglichkeiten der Nutzung möchten wir in einem Papier festhalten“, sagt er. Schließlich gehe es nicht gerade um wenig Geld und Carlow stehe mit seinem Haushalt auf eher dünnen Beinen. „Wir konnten das Bühnenprojekt von angedachten 100 000 Euro auf heute 70 000 Euro herunterfahren. Trotz einer insgesamt guten Förderung muss die Gemeinde zirka 20 Prozent zur Kofinanzierung bereitstellen“, sagt der Bürgermeister. Somit sei es für ihn wichtig, dass die Bühne mit ihrem Standort zwischen Kirche und Schule auch von den Schulkindern genutzt werden kann. Bislang gebe es an der Schule nur ein Provisorium.

Madeleine Kusche, zuständig für die Regionalentwicklung im Amt Rehna und EU-Leaderförderung, sieht gute Chancen für Carlow und die Region: „Ein tolles Projekt, das die Entwicklung eines qualitativ hochwertigen Tourismus zulässt.“ Argumente seien unter anderem das Projekt „Rock an der Kirche“ und die Aufführungen des Kulturkreises. Solch eine Förderung bedeute eine positive Weiterentwicklung. „Nach Anlaufschwierigkeiten gehen wir davon aus, dass wir alle Unterlagen bald vorliegen haben“, so Kusche, die die Akteure der Projekte berät.

Auch Norbert Baumann rechnet dann mit einer zügigen Ausstellung einer Baugenehmigung durch den Kreis. „Ich denke, dass die Förderung ebenso positiv abläuft“, sagt er und geht mit Zuversicht in die Beratung am kommenden Dienstag.

 

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