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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

22. Oktober 2017 | 10:31 Uhr

Musiksommer : Preisträger geben den Ton an

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Mit neuen Formaten und Partnern starten die Macher des Schönberger Musiksommers am 15. Juni in die 28. Saison

von
erstellt am 05.Apr.2014 | 00:10 Uhr

Mit einem neuen Rekord, neuen Formaten und neuen Partner gehen die Macher des Schönberger Musiksommers in die 28. Saison. Noch nie wurden so viele Veranstaltungen angeboten wie in diesem Jahr und noch nie wandten sich die Veranstalter so stark an Heranwachsende. Mit der Amadeu-Antonio-Stiftung an der Seite der Jugendkonzerte wollen sie ein klares Zeichen für Demokratie, Toleranz und Verständigung setzen. Die Stiftung setzt sich deutschlandweit für die Stärkung der Zivilgesellschaft und demokratische Kultur ein. Sie trägt den Namen eines 28-jährigen Mannes, der 1990 im brandenburgischen Eberswalde von Rechtsextremisten zu Tode geprügelt wurde.

Als Schirmherrin für die Kinder- und Jugendkonzerte fungiert in diesem Jahr Sozialministerin Birgit Hesse. Für sie sei es eine Selbstverständlichkeit, den Schönberger Musiksommer zu unterstützen, der eine überregionale Bedeutung habe. „Es ist wichtig, Kinder so früh wie möglich an die Musik heranzuführen. Man kann nicht genug würdigen, wie sich die Menschen hier für den Musiksommer engagieren“, sagt Hesse. Als Schirmherr des Musiksommers fungiert zudem der Leipziger Thomaskantor Prof. Georg Christoph Biller.

Für die Kinderkonzerte liegen den Organisatoren schon jetzt 1100 Anmeldungen vor. „Die Konzerte machen wir in einer Art Arena, damit die Mädchen und Jungen möglichst nahe an den Künstlern sein können. Sie sollen sehen, wie Künstler agieren. Etwa 130 Kinder können pro Konzert dabei sein“, sagt Konzertmanager Karsten Lessing. Nach seinen Angaben gehören die Kinderkonzerte seit dem Jahr 2008 regelmäßig zum Programm.

Für Christoph D. Minke ist es der 24. Musiksommer in seiner Verantwortung nach seiner Tätigkeit im Leipziger Gewandhaus (1988-1990). „Wir gehen auch in diesem Jahr über die klassische Kirchenmusik hinaus. Wir bauen hier eine Rampe für jeden“, macht Minke klar.

Was Minke damit meint, wird an diesem Beispiel deutlich: Am letzten Schultag (Freitag, 11. Juli) wird es erstmals eine „Late Night“ geben. „Anspruchsvolle Musik – aber ,zum Chillen’ – wird die St.-Laurentius-Kirche füllen, dargeboten auf Klavier, Synthesizer – und Orgel“, so Minke. Anerkannte Größen der Elektronischen Musik werden dazu den Kirchenraum in überraschendes Licht tauchen. Man müsse also nicht die Augen schließen, um Traumhaftes zu erblicken.

Auch der Weltstar Renaud Garcia Fons beehrt das kleine alte Ratzeburger Land mit seiner Bischofskirche in Schönberg. Er wird auch als der „Paganini des Kontrabasses“ bezeichnet und wird am Dienstag, den 5. August, aufspielen. Auch das noch junge, gleichwohl mit Preisen bedachte Leipziger „Johannes-Bigge-Trio“ wird Station in Mecklenburg machen und am Dienstag, den 2. September ein Konzert geben.

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