Erster Weltkrieg : Portugiesische Spurensuche im Amt Gadebusch

Andreas Lausen, Oberstleutnant der Reserve Nuno Callado und Franz Hofer aus Schwerin.
Andreas Lausen, Oberstleutnant der Reserve Nuno Callado und Franz Hofer aus Schwerin.

Oberstleutnant der Reserve informierte sich über über ein ehemaliges Offizierslager portugiesischer Kriegsgefangener

svz.de von
27. September 2015, 23:01 Uhr

Es war ein Bericht in der SVZ über die Forschungsarbeit des Gadebuscher Verwaltungschefs Andreas Lausen, der Oberstleutnant der Reserve Nuno Callado jetzt ins Gadebuscher Rathaus führte. Gemeinsam mit seinem deutschen Kollegen Franz Hofer aus Schwerin informierte er sich über das Offizierslager portugiesischer Kriegsgefangener, das während des I. Weltkriegs bei Breesen-Chaussee stand. Fast 300 Offiziere Portugals erlebten hier eine mehrjährige Gefangenschaft, bevor sie 1919 nach Portugal zurückkehrten. Callado und Hofer waren von den Detailkenntnissen beeindruckt, die Lausen ihnen auf Portugiesisch präsentierte. „Gerade nach fast 100 Jahren ist es notwendig, diesen Teil der deutsch-portugiesischen Beziehungen bekannt zu machen“, sagte der frühere Offizier der portugiesischen Luftwaffe. Er wird als Vorstandsmitglied des portugiesischen Soldatenverbandes LDC auch in Portugal für eine weitere Verbreitung sorgen. Im November dieses wird Lausen dem Verband in Lissabon einen Besuch abstatten.

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