Tod eines Beamten aus Wismar : Polizist starb bei Einsatz gegen Drogen

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06. Juni 2016, 21:00 Uhr

Nach dem tödlichen Unfall eines Polizisten aus Wismar hat sich das Rostocker Polizeipräsidium gestern zu den näheren Umständen des tragischen Unglücks geäußert. Der 40 Jahre alte Beamte sei in der Nacht zum Sonntag mit weiteren Kollegen im Einsatz gewesen, um Hinweisen auf eine illegale Hanfplantage nachzugehen. Bei der Verfolgung eines flüchtenden Verdächtigen sei es dann zu dem folgenschweren Auffahrunfall gekommen, sagte gestern ein Polizeisprecher.

Der Polizist hatte den Mann mit seinem Dienstwagen verfolgt und am Rande der Landstraße zwischen Barnekow und Woltersdorf (Nordwestmecklenburg) gestellt. In dem Moment fuhr eine 67-Jahre alte Frau zufällig mit ihrem Auto vorbei, erfasste den Beamten und schleuderte ihn gegen den Streifenwagen. Der Beamte starb noch am Unfallort. Nach Angaben des Innenministeriums ist er der erste Polizist seit Jahren, der in Mecklenburg-Vorpommern im Dienst ums Leben kam.

Die Fahrerin des Unfallwagens erlitt leichte Verletzungen und wurde im Krankenhaus behandelt. Sie konnte zunächst nicht befragt werden, erklärte eine Polizeisprecherin. Es war daher unklar, ob die Frau gesundheitliche Beeinträchtigungen hatte oder unter dem Einfluss von Medikamenten oder Alkohol stand.

Nicht geklärt war bis gestern, ob an dem Streifenwagen das Blaulicht eingeschaltet war.

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