Polizei verhindert Konzert von Rechtsextremisten in Nordwestmecklenburg

Die Polizei kontrollierte an drei Stellen insgesamt 84 Personen. Die Beamten sprachen 13 Platzverweise aus. kaes
Die Polizei kontrollierte an drei Stellen insgesamt 84 Personen. Die Beamten sprachen 13 Platzverweise aus. kaes

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04. November 2012, 06:01 Uhr

Grevesmühlen | Die Polizeiinspek tion Wismar hat am Sonnabend eine Musikveranstaltung der rechtsextremen Szene verboten. Im Vorfeld war bekannt geworden, dass im so genannten Thing-Haus in Grevesmühlen mehrere Bands auftreten sollten, die eindeutige Bezüge zu nationalso zialistischem Gedankengut aufweisen und diese menschenverachtende Haltung auch während ihrer Auftritte propagieren. "Einzelne Bandmitglieder sind bereits mehrfach strafrechtlich durch Volksverhetzung und das Verwenden von verfassungswidrigen Symbolen in Erscheinung getreten", verdeutlichte André Falke von der Polizeiinspektion Wismar.

Zur Durchsetzung des Verbotes, das sich auch auf die Ortschaft Jamel erstreckte, wurde die Polizeiinspektion Wismar durch Polizeibeamte aus Schleswig-Holstein, der Bundespolizei und der Bereitschaftspolizei Mecklenburg-Vorpommern unterstützt. Die Beamten führten an insgesamt drei Stellen Personen- und Fahrzeugkontrollen durch. Insgesamt wurden hierbei 84 Personen kontrolliert, 13 erhielten einen Platzverweis.

Die rechtsextreme Szene hatte bereits kurz nach der Übergabe der Untersagungsverfügung auf den bekannten Internetforen vor den Polizeikontrollen gewarnt und die Veranstaltung abgesagt.

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