Gadebusch : Polizei stockt Personal auf

Seit die jungen Kollegen da sind, können Detlef Naidowski (54) und Bodo Siedletzke (56) häufiger präventive Verkehrskontrollen durchführen (v.l.).  Fotos: peter täufel
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Seit die jungen Kollegen da sind, können Detlef Naidowski (54) und Bodo Siedletzke (56) häufiger präventive Verkehrskontrollen durchführen (v.l.). Fotos: peter täufel

Verstärkt Kontrollen zwischen Wismar und Münzstadt

svz.de von
10. Februar 2017, 05:00 Uhr

Neue Besen kehren ja bekanntlich gut. Ob die gefühlt stärkere Polizeipräsenz in der Region im Zusammenhang mit der neuen Chefin der Polizeiinspektion (PI) Wismar steht, wollte Nancy Schönenberg jedoch nicht bestätigen. „Es ist aber richtig, dass wir im Polizeirevier Gadebusch jetzt personell ganz gut bestückt sind“, bestätigt die Polizeisprecherin auf Anfrage der SVZ. „Wir haben im vergangenen Jahr und im Jahr davor jeweils zwei junge Kommissare dort hinzu bekommen“, führt sie weiter aus. 39 Mitarbeiter würden derzeit dort ihren Dienst versehen.

Zu denen gehören auch die beiden Polizeiobermeister (POM) Detlef Naidowski und Bodo Siedletzke. „Ja, wir schnappen uns immer wenn es möglich ist unser Lasermessgerät und führen präventive Verkehrskontrollen durch“, bestätigt der 54-jährige Detlef Naidowski. Dienstgruppenführer, Polizeihauptkommissar (PHK) Volker Jenkel gebe ihnen die entsprechenden Einsatzdaten. „Wir überprüfen natürlich nicht nur die Geschwindigkeiten, sondern auch den Konsum von Alkohol. Drogen und Medikamenten, ADM-Kontrolle heißt das“, erklärt der 56-jährige Bodo Siedletzke.

Diese Kontrollen würden generell an so genannten Gefahrenpunkten, also zum Beispiel im Bereich von Kitas, Schulen oder Senioreneinrichtungen durchgeführt, erklärt PHK Frank Pucknus. Auch der 56-jährige Metelsdorfer ist noch relativ neu im Revier, ist erst vergangenen Mai aus Wismar nach Gadebusch gewechselt. „Ja, es ist schon zu merken, dass wir im September zwei junge Kollegen bekommen haben. Die bringen frischen Wind mit“, bestätigt der Polizeihauptkommissar den Eindruck der stärkeren Präsenz der Ordnungshüter in der Fläche. Hinzu komme, dass der allgemeine Krankheitsstand im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum deutlich zurückgegangen sei. „Das liegt wohl auch daran, dass hier im Polizeirevier ein wirklich gutes Arbeitsklima herrscht und alle gern ihren Dienst tun“, so der stellvertretende Revierleiter Pucknus.

Von Nancy Schönenberg war zu erfahren, dass sich zahlenmäßig innerhalb der PI, zu der auch das Revier Gadebusch gehört, nicht mehr Beamte im Einsatz befinden. Da hätte sich seit vergangenen Oktober, als Polizeidirektorin Sibylle Hofmann (42) die Leitung übernommen hat, nichts verändert. Die größere Präsenz auf der Straße sei lediglich ein Effekt von Umstrukturierungen.

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