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30 Prozent weniger : Pokrent: Kitakosten sinken um 84 Euro

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Spielende Kinder gab es in der Kita "Landmäuse" in Pokrent immer, auch wenn die Beiträge über dem Durchschnittsniveau lagen. Zum 1. Mai werden diese nach erfolgreichen Verhandlungen um bis zu 84 Euro pro Kind gesenkt.

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erstellt am 27.Apr.2012 | 09:57 Uhr

Pokrent | Spielende Kinder gab es in der Kindertagesstätte "Landmäuse" in Pokrent immer, auch wenn die bisherigen Beiträge über dem Durchschnittsniveau lagen. Zum 1. Mai werden diese nun nach den erfolgreichen Entgeldverhandlungen vom Donnerstag um bis zu 84 Euro pro Kind gesenkt.

"Das haben wir uns vor einem Jahr noch nicht träumen lassen", so Pokrents Bürgermeister Stefan Janssen, der vor allem den damaligen Trägerwechsel hin zu den Johannitern, als Grund für den Aufschwung sieht. "Natürlich ist eine kleine Einrichtung, die fest im Korsett eines großen Trägers eingebunden ist, ein Zeichen für Nachhaltigkeit", so Janssen. Das sieht auch Jürger Fäßler, Mitglied im Regionalvorstand der Johanniter ähnlich: "Seit der Übernahme vor einem Jahr haben wir rund 15 000 Euro investiert, zwei Erzieherinnen in den wohl verdienten Ruhestand entlassen, diese gleichwertig ersetzt, den Verwaltungsaufwand gesenkt und bei gewissen Sachkosten günstige Konditionen erhalten".

Besonders die gesenkten Personalkosten sind jetzt ein Grund dafür, dass die Beiträge gesenkt werden können. Über die größte Senkung können sich nun die Eltern ganztags betreuter Krippenkinder freuen. Hier werden die Kosten von 311 Euro pro Monat auf 227 Euro pro Kind reduziert.

Bisher waren in diesem Bereich lediglich zwei von sechs verfügbaren Plätzen besetzt. "Mit den vorherigen Kosten konnte unsere Kita im Wettbewerb einfach nicht mithalten", so Kita-Leiterin Petra Schünemann, die sich jetzt auf den wohl einsetzenden Zulauf freut. "Wir hatten des öfteren Anfragen, allerdings wurden viele durch die Kosten abgeschreckt", so Schünemann.

Aber nicht nur die Eltern der ganz Kleinen profitieren von der Senkung. So wird ebenfalls die Gebühr im Kindergartenbereich von 156 Euro auf 122 Euro reduziert. Der Beitrag im Hortbereich bleibt hingegen stabil. "Wir haben bereits mit einigen Eltern gesprochen, die freuen sich natürlich sehr", so Schünemann weiter, die durch die Senkung der Gebühren neue Hoffnung für die Zukunft schöpft. Und auch Janssen sieht die Entwicklung positiv. "Die Johanniter haben richtig investiert und renoviert. Rückblickend haben wir also richtig entschieden."

Und auch in Zukunft wird es weitere Investitionen geben. So ist ein Sinnes- und Barfußpfad geplant, der pünktlich zum Kindertag, am 1. Juni eingeweiht werden soll. Hinzu kommt ein in die Erde eingelassenes Trampolin, dass den aktuell 34 untergebrachten Kindern unterschiedlicher Altersklassen sicher genauso viel Freude bereiten wird, wie die Kostensenkung ihren Eltern.

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