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Neues Bauland : Platz für zwölf neue Eigenheime

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Rehna bereitet Erschließung von Grundstücken hinter dem Alten Rathaus vor

Die Klosterstadt schafft Platz für eine zentrumsnahe Wohnbebauung. Zwischen dem alten Rathaus und den Kruggärten wird voraussichtlich noch in diesem Jahr die Erschließung eines neuen Wohngebietes erfolgen. So zumindest die Planung der Kommune.

Die Baufreiheit ist dafür so gut wie hergestellt: Über Wochen hämmerten sich Mitarbeiter des Lübecker Abrissunternehmens Scheel mit schwerer Technik durch Betonwände und Decken des ehemaligen Textilunternehmens Trikota. Es waren die baulichen Überreste der zu DDR-Zeiten in der Kleinstadt produzierenden Firma. Im Gewerbegebiet entstanden neue Betriebsflächen. Die alte Produktionshalle ist seit wenigen Tagen Geschichte.

„Mit der Beräumung stehen der Stadt Rehna rund 12 500 Quadratmeter Bauland zur Verfügung. Abzüglich Verkehrs und Grünflächen bleiben 9500 Quadratmeter für Eigenheime“, sagt Dirk Groth, der im Auftrag der Stadt die Planungen im Amt Rehna führt. Er rechnet in den kommenden Wochen mit der Erstellung einer Entwurfsplanung für die Aufteilung der Bauflächen. „Das Projekt steht. Damit Anwohner und Kleingärtner möglichst wenig von den Baumaßnahmen mitbekommen, fahren wir den Bauschutt in kleineren Etappen über die Kruggärten ab. Die Krugstraße wird nicht befahren“, so Groth. Eine Behelfsüberführung am Bürgermeistergraben macht dies möglich.

Knackpunkt hinsichtlich einer Vermarktung bleiben die Grundstückspreise. Dabei wirkt sich die momentan gute Auftragslage bei den Bauunternehmen auf die Kalkulation der Erschließungspreise aus. Groth rechnet somit erst im Herbst mit dem Fortgang der Erschließung. „Wir werden im Juli den Leistungsplan an die Baufirmen versenden. Liegen uns die Angebote der Firmen vor, erhält die Stadt einen Überblick hinsichtlich der Gesamtkosten und kann die Baulandpreise festlegen. Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg möchte der Berechnung nicht vorgreifen: „Wir wollen auf Grundlage der Angebote den Bauwilligen einen verlässlichen Preis mitteilen.“ Er machte aber ebenso deutlich, dass angesichts des gestiegenen Preisniveaus in der Baubranche, Grundstückspreise für diese erschlossenen Areale von 50 Euro den Quadratmeter kaum real sein dürften. Sein Wunsch ist ein Start der Erschließungsarbeiten noch im September. „Wir müssen aus den Puschen kommen. Ursprünglich wollten wir im April starten, aber die Entsorgung von Asbest hat das Projekt verzögert“, so der Bürgermeister.

Während auf dem Areal hinter dem Rathaus zirka zwölf Bauplätze für Eigenheime Platz finden, wird eine Erschließung am Wasserwerk noch auf sich warten lassen. „Wir arbeiten dran, müssen aber auch den Einsatz der Finanzmittel der Kommune berücksichtigen“, so Oldenburg. Fest steht: Die Stadt hat sämtliche Hürden hinsichtlich des Waldabstandsgesetzes, Alleenschutz und Trinkwasserschutzgebiet genommen. Im letzteren Punkt sind Sonderregelungen Bestandteil der Kaufverträge. Sie werden voraussichtlich den Einsatz von Düngemitteln und Verwendung des Gartenlandes am Wasserwerk vorschreiben.


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erstellt am 25.Jun.2014 | 00:00 Uhr

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