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Forderung aus rehna : Pirat will freies Internet in Behörde

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Wismar und Thandorf sind dem Landkreis Nordwestmecklenburg bereits einen Schritt voraus

von
erstellt am 15.Feb.2017 | 04:45 Uhr

Erst wollte er Live-Übertragungen aus dem Kreistag und jetzt fordert der Rehnaer Pirat Dennis Klüver freies WLAN für Besucher der Kreisverwaltung. Einen entsprechenden Antrag will er in die nächste Kreistagssitzung einbringen. Das kündigte Klüver gestern an. „Der Zugang zum Internet gehört genauso zur Daseinsvorsorge wie Wasser und Strom“, meint Klüver. Nach seinen Vorstellungen, sollte das kostenlose Internet in Bürgerbüros, in der Kfz-Zulassungsstelle und im Kreistagssaal in Grevesmühlen verfügbar sein. Um Wartezeiten angenehmer zu machen, den Zugriff auf Angebote und Daten der Kreisverwaltung direkt vor Ort zu ermöglichen und öffentliche Beratungsgegenstände modern zugänglich zu machen, sei eine vielerorts bereits praktizierte Bereitstellung eines freien WLAN-Zugangs notwendig.

Ein aktuelles Beispiel für ein freies WLAN liefert die Hansestadt Wismar. Dort können Bürger seit Ende Januar vorm und im Rathaus ein kostenlosen Netzwerk nutzen, um ins Internet zu gelangen. Auch im Garten des Wismarer Welterbehauses ist ein freies WLAN geplant. Dafür sind allerdings noch Kabelverlegungsarbeiten erforderlich. Die Wismarer Stadtverwaltung finanziert diesen kostenlosen Bürgerservice aus dem laufenden Haushalt. „Es sind keine großen Kosten“, sagt Wismars Pressesprecher Marco Trunk. Nach seinen Angaben belaufen sie sich pro Zugangspunkt auf 40 bis 50 Euro pro Monat.

Einen Schritt weiter als der Landkreis ist auch eine der kleinsten Kommunen in Nordwestmecklenburg. Die Rede ist von Thandorf, wo Einwohner und Gäste kostenlos mit ihren Smartphones im Internet surfen können. Dafür wurde in der Dorfmitte ein Hot-Spot eingerichtet. „Obgleich nicht unbedingt erforderlich, ist der HotSpot mit einem Zugangskennwort ausgestattet, das wird jeweils im Aushangkasten neben der Eingangstür bekannt gegeben. So kann dann der unter der Bezeichnung ,DGH‘ zu findende Spot frei genutzt werden“, so Thandorfs Bürgermeister Wolfgang Reetz.

 

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