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Frühjahrsputz in Wismar : Phantechnikum wird entstaubt

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Das Technische Landesmuseum bis einschließlich 3. März geschlossen

svz.de von
erstellt am 27.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Das Frühjahr naht. Und was macht man im Allgemeinen, wenn der Schmutz der hinter uns liegenden düsteren Wintermonate endlich weichen soll? Frühjahrsputz, na klar. So auch seit gestern im Phantechnikum. Das technische Landesmuseum ist deshalb bis einschließlich Freitag geschlossen. Doch bereits am 4. März steht es den Besuchern wieder offen.

Wie auch im Vorjahr stehen Putzeimer, Staubwedel, Schrubber überall herum, wirbeln Museumsmitarbeiter durch die Räumlichkeiten, um den Staub der Vergangenheit zu entfernen. In der Lufthalle muss sogar eine Hebebühne herhalten, um Flugzeugmodelle und Originale vom knallroten Dreidecker-Jagdflugzeug Fokker DR I über die Heinkel He 178 als weltweit erstes von einem Strahltriebwerk angetriebenes Flugzeug bis zum Schulgleiter SG 38 zu entstauben.

Doch auch die riesigen Motoren im Durchgang zur Lufthalle bedürfen einer Reinigung. Also schwang Museums-Pädagogin Josephin Hagelstein gestern auch hier das Putztuch an einer um 1890 gebauten monströsen Schiffsdampfmaschine, während Jörn Schmidt sich in luftiger Höhe beim Reinigen des Düsenjets HE 178 die Zeit vertrieb. „Alle Kollegen machen mit. Das wird eine anstrengende Woche, die aber auch viel Spaß macht. Am Ende freuen wir uns, wenn wir den Besuchern wieder ein blitzeblankes Haus präsentieren können“, so der Mitarbeiter vom Besucherdienst des Phantechnikums.

„Wir bitten unsere Besucher um Verständnis für diese Schließtage, aber wir wollen natürlich auch gut gewappnet und blitzblank in die Urlaubersaison starten“, sagt Museumsleiter Andrej Quade. Vom Flugzeug, das in der Lufthalle hängt, bis hin zur kleinsten Schraube am Schiffsmotor wird alles auf Sauberkeit geprüft und instand gesetzt. Die größten Herausforderungen sind dabei die Flugzeuge in der Lufthalle und die große Schweißervitrine im Feuerbereich. Aber mit einer großen Hebebühne und Fingerspitzengefühl bewältigen die Museumsmitarbeiter auch das.

Ab dem 4. März erstrahlt das Phantechnikum in neuem Glanz und ist regulär dienstags bis sonntags zwischen 10 Uhr und 17 Uhr geöffnet. Die Sonderausstellung „ZOO MOCKBA“ mit Spielzeugtieren aus der Sowjetunion aus den Jahren 1950 bis 1980, die deutschlandweit auf große Resonanz stieß, ist noch bis zum 17. Mai 2017 zu sehen.

 

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