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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

18. Dezember 2017 | 04:29 Uhr

Wismar : Personalkarussell nimmt Fahrt auf

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Der Kreistag soll morgen mehrere Personalfragen klären. Neuer Geschäftsführer für Wirtschaftsfördergesellschaft gefunden

von
erstellt am 18.Jan.2017 | 04:43 Uhr

Abschied, Neuwahlen, Bestellung eines Geschäftsführers – der Kreistag von Nordwestmecklenburg wird morgen gleich mehrere Personalfragen klären. Zum Einen verlassen mit der Gadebuscherin Luise Krüger (Linke) und dem Rehnaer Michael Drechsler (SPD) zwei langjährige Kommunalpolitiker das Schiff namens Kreispolitik. Zum Anderen müssen ihre Nachfolger bestimmt werden. Dabei soll nach SVZ-Informationen Jörg Baudiz als Kandidat des 2. stellvertretenden Kreistagspräsidenten vorgeschlagen und somit Nachfolger von Luise Krüger werden. Und mit Detlef Kohrt steht der Nachfolger für Michael Drechsler im Finanzausschuss bereit.

Das Personalkarussell dreht sich auch bei der kreiseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Hier soll der Kreistag im nicht öffentlichen Teil der Sitzung grünes Licht für die Bestellung des neuen Geschäftsführers geben. Mehr als 30 Bewerbungen aus ganz Deutschland gingen für diesen Posten ein. Sechs der Kandidaten schafften es in eine Vorauswahl, drei von ihnen kamen in die engere Wahl. Übrig blieb ein Bewerber aus Schleswig-Holstein.

Während sich Verwaltung und Kreispolitiker mit seinem Namen noch bedeckt halten, so wurden inzwischen Details zu seinem Gehalt bekannt. Demnach soll der künftige Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH pro Jahr ein Salär von 80 000 Euro zuzüglich Nebenkosten von 15 000 Euro erhalten. Darüber hinaus steht ihm voraussichtlich ab März für 25 000 Euro eine Assistenzkraft zur Verfügung. Das geht aus Kreisunterlagen hervor.

Ums Geld geht es auch im öffentlichen Teil der morgigen Kreistagssitzung (Beginn 17 Uhr im Zeughaus Wismar). So haben die Kreistagsmitglieder erstmals in der Geschichte Nordwestmecklenburgs über einen Doppelhaushalt 2017/2018 mit einer voraussichtlichen Kreisumlage von 42 Prozent zu entscheiden. Damit hätte Nordwestmecklenburg nach dem Landkreis Rostock mit derzeit 38,72 Prozent den zweitniedrigsten Kreisumlagesatz in MV. Den höchsten Umlagesatz hat der Kreis Mecklenburgische Seenplatte mit 48 Prozent.

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