Letzter Schultag in gadebusch : Partyalarm in den Schulen

Vor hunderten Schülern waren in der Gadebuscher Heinrich-Heine-Schule gestern Lehrerinnen und Lehrer gefordert.
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Vor hunderten Schülern waren in der Gadebuscher Heinrich-Heine-Schule gestern Lehrerinnen und Lehrer gefordert.

Lehrer mussten gestern ungewöhnlichen Aufgaben vor hunderten Zuschauern meistern

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17. Juni 2016, 22:56 Uhr

Ein Dschungelcamp in Mühlen Eichsen, Jungs in Mädchenkleidung in Lützow und Lehrer als Vorkoster in Gadebusch – in den Schulen der Region war gestern vieles anders sonst. Kein Wunder, denn Zehntklässler hatten das Kommando übernommen – an ihrem letzten Schultag.

Besonders anstrengend war es dabei für die Lehrerschaft der Heinrich-Heine-Schule in Gadebusch. Sie musste in selbstgebastelten Kleidern um die Wette nach Gegenständen hasten. Anschließend ging’s zum Puddingverkosten. Karla Kleinfeldt, Lehrerin in Gadebusch, meinte: „Einerseits ist man froh, dass man die Schüler durchgebracht hat, andererseits ist man traurig, dass es vorbei ist.“

Abenteuerlich ging es in Mühlen Eichsen zu. Denn dort verbrachten Schüler und Lehrer einen Tag in einem Dschungelcamp, aus dem es erst nach Schulschluss ein Entrinnen gab. Zuvor war schon der Zutritt ins Camp nicht gerade einfach. So verlangten Zehntklässler einen Wegezoll, um die Party-Klassenkasse etwas aufbessern zu können.

Fast ins Wasser geflogen wäre in Rehna die Party der Zehntklässler. Regen hatte ihre Pläne durchkreuzt, eine bühnenreife Show mit Spielen für Schüler und Lehrer auf dem Schulhof zu starten. Ratlosigkeit und etwas Resignation machten sich zunächst breit, bis entschieden wurde: Die Spielshow steigt mit 60-minütiger Verspätung im Atrium.

Die vielleicht längste Polonaise Mecklenburgs gab es derweil in Lützow zu bestaunen. Dort erwartete die Zuschauer zudem ein buntes Programm mit allen Schulklassen. Reiner Wulf, Lehrer in Lützow, resultierte: „Die Kinder haben sich ihren Spaß verdient. Irgendwann werden sie ihre Schulzeit vermissen.“  
 

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