Sommerschlacht Wakenstädt : Party mit Ska und Punkrock

Unterm Zirkuszelt feierten die Gäste ausgelassen zu verschiedensten Musikrichtungen, wie hier bei der Hamburger Band Hör zu!.  Fotos: Maik Freitag
1 von 2
Unterm Zirkuszelt feierten die Gäste ausgelassen zu verschiedensten Musikrichtungen, wie hier bei der Hamburger Band Hör zu!. Fotos: Maik Freitag

Gadebuscher Verein für Kultur und Toleranz lädt zur elften Sommerschlacht nach Wakenstädt

von
11. August 2015, 12:00 Uhr

Eine ausgelassene Party mit Punkrock-, Ska und Hardcore-Musik feierten am Wochenende gut 700 Jugendliche, Frauen und Männer auf dem Gelände des Köchelstorfer Schützenvereins in Wakenstädt. Die elfte Sommerschlacht des Gadebuscher Vereins für Kultur und Toleranz (KuT) bot drei Tage lang allerdings nicht nur Musik der verschiedensten Richtungen.

„Eines unserer Anliegen ist die politische Bildung der Besucher. Wir haben mehrere Infostände aufgebaut und wer möchte, kann sich über Themen informieren“, sagte Timmi Hennig, einer der Organisatoren des KuT. Zusammen mit dutzenden Helfern und Mitgliedern des Gadebuscher Vereins holte er zwölf Musikbands aus ganz Deutschland nach Wakenstädt. Aber auch bis Schweden hat sich die Sommerschlacht inzwischen herumgesprochen und so trat auch die Band Baboon auf. „Das ist eine in Schweden politisch engagierte Band. Schön, dass wir wieder internationales Flair bieten können“, sagte Hennig. Neben den bekannten Gruppen gab es allerdings auch einige Überraschungsbands, so wie die Wismarer Musiker von „Auf Bewährung“. „Die Band ist deshalb etwas besonderes, weil sie aus der Region ist. Viele kennen die Leute und so kann man noch viel mehr Party machen“, erklärte Timmi Hennig, der mit den gut 50 Mitgliedern des KuT auch einen Graffiti-Workshop im Angebot hatte. Auch das sei besonders und man erreiche immer mehr Leute, die sich dessen annehmen und sich versuchen wollen, sagte der 22-jährige Gadebuscher.

Entstanden war die Sommerschlacht in Wakenstädt vor elf Jahren aus einem Treff einiger KuT-Mitglieder mit einer Band und der sich daraus ergebenden Party. Drei Jahre lang hätten sich die Organisatoren an verschiedenen Orten getroffen, um eine Party mit Live-Musik zu machen.

Erst danach sei man nach Wakenstädt umgezogen, erzählte Hennig. Die gute Organisation und Stimmung sprach sich herum und so pilgern mittlerweile bis zu 700 Menschen in das kleine Dorf. „Mehr wollen wir auch gar nicht haben. Mit 700 Leuten ist das kleine, nicht kommerzielle Festival, ausgebucht und es macht immer noch Spaß“, erklärte der 22-Jährige.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen