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Möbelproduktion in Schönberg : Palmberg feiert Rekordergebnis

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Mehr als 77 Millionen Euro Umsatz / 491 Beschäftigte am Standort Schönberg

Gute Stimmung bei der Firma Palmberg in Schönberg. Der Büromöbelhersteller feiert mit dem Jahreswechsel ein neues Rekordergebnis. Geschäftsführer Uwe Blaumann: „Wir werden mehr als 77 Millionen Umsatz machen.“ Damit hat Palmberg das gesteckte Ziel deutlich übertroffen - das waren 73,5 Millionen Euro. Zumindest offiziell. Insgeheim, sagt Blaumann, habe er auf eine so große Umsatzsteigerung gehofft. Ein Grund für das Plus: „Durch die erheblichen Investitionen haben wir unsere internen Abläufe deutlich verbessert.“ Allerdings sagt der Palmbergchef auch: „Das Ziel ist nicht das Streben nach Umsatz, sondern nach Rendite.“

Seinen Umsatz macht der Schönberger Büromöbelhersteller in den Beneluxstaaten, in der Schweiz, in Österreich und natürlich in Deutschland. „Die Inlandsnachfrage ist eindeutig am größten“, sagt Blaumann. „Deutschland ist die Lokomotive der Wirtschaft im Euroraum. Das spiegelt sich auch in unseren Zahlen wieder. Wir haben seit Jahresanfang einen sehr zufriedenstellenden Auftragseingang.“ Um den abarbeiten zu können, mussten die Mitarbeiter der Produktion in den vergangenen Wochen auch an dem einen oder anderen Sonnabend arbeiten.

Doch nicht nur der Umsatz ist so hoch wie nie in der Geschichte von Palmberg – auch die Anzahl der Mitarbeiter. 491 Männer und Frauen stehen bei dem Büromöbelhersteller in Lohn und Brot. Vor allem durch die Orgatec 2014 in Köln, der größten Büromöbelmesse Deutschlands, sei die Nachfrage „riesengroß, obwohl wir erst in diesem Jahr liefern können.“

Das Jahr 2015, so Blaumann, werde ein Jahr der Konsolidierung. „Wir haben im Bereich der Investitionen keine größeren Sachen vor.“ Der Bau einer Stellfläche für die Sattelauflieger der Firma sei die größte Maßnahme. Und die Erweiterung des Fuhrparks. Palmberg wolle 20 Sattelauflieger und fünf Zugmaschinen kaufen. Investitionen in den Maschinenpark sind nach Angaben von Blaumann nicht vorgesehen. Begründung: „Der Maschinenpark ist auf dem aktuellsten und modernsten Stand, den es weltweit gibt.“ Investitionen in Personal seien so weit abgeschlossen. „Nur im Bereich der Kraftfahrer müssen wir noch etwas machen, wenn wir fünf Zugmaschinen zusätzlich einsetzen wollen.“

Auch für Palmberg werde es immer schwieriger, Fachpersonal zu finden, sagt Geschäftsführer Blaumann. „Im Augenblick können wir noch alles sehr gut abdecken.“ Das liege vor allem am „guten Ruf von Palmberg, dem Betriebsklima und der Atmosphäre“. Das spreche sich herum. „Deshalb konnten wir bislang alle Stellen besetzen.“

Das Ziel für die Zukunft lautet 80 Millionen Euro Umsatz. „Es wird sicherlich der Zeitpunkt kommen, da machen wir 80 Millionen im Jahr. Dann heißt es, Jahr für Jahr diese Umsatzgröße zu halten. Ich glaube, dass ist schon schwer genug in dem kleinen Markt, in dem wir uns bewegen und wird uns alle Anstrengungen abverlangen.“ Die Kapazität dafür sei in Schönberg ausreichend, sagt Blaumann. „Es kommt für mich kein anderer Standort in Frage.“

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