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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

18. November 2017 | 22:52 Uhr

Orte des Glücks - NWM

vom

svz.de von
erstellt am 12.Jan.2011 | 07:17 Uhr

Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große vergebens warten." Das hat Pearl S. Buck, amerikanische Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin (1892-1973) gesagt. So sind es denn auch die Orte kleinen Glücks, an denen uns das große Glück begegnen kann. Natürlich hat jeder seinen ganz eigenen Favoriten, wenn es um Orte des Glücks geht. Das kann am Gadebuscher Burgsee, im "Kreml", an der Radegast oder in der Schaalseeregion sein.

Kleinigkeiten können glücklich machen

Glück kann aber auch das Dinner bei Kerzenschein im eigenen Heim sein. So kann also selbst das alltäglichste Zimmer in der ganzen Wohnung zum Ort des größten Glücks werden. Und wer das genießen kann, der versteht auch, was die Schriftstellerin Carmen Sylva meinte: "Glück ist nicht in einem ewig lachenden Himmel zu suchen, sondern in ganz feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zurechtzimmern."

Glücklich bei minus 40 Grad fernab der Heimat

Lainio Für Wolgang Reetz liegt ein Ort des Glücks bei Lainio, im schwedischen Teil Lapplands. Dort gibt es die Insel Markkasaari, die im Winter nur über zugefrorene Flüsse zu erreichen ist. „Dort herrscht die völlige Abgeschiedenheit. Es gibt keine Kommunikationsmöglichkeit, keine Zwänge – aber Zeit. Es relativieren sich Dinge, Prioritäten verschieben sich, der Alltag ist vergessen“, verdeutlicht der freiberufliche Team- und Managementtrainer. Ihm gelinge es, die Lebenseinstellung von dort nach Mecklenburg zu übertragen. „Das Wort Hektik ist mir fremd“, sagt Wolfgang Reetz.mica

Die Rehnaer Klosteranlage mit all ihren Facetten

Das Kloster beinhaltet eine breite Facette von Themen und Glücksmöglichkeiten. Zunächst treffen sich hier sehr viele Menschen, wodurch das Kloster zu einem Ort der Begegnung wurde, die spirituelle Geschichte und die Kirche machen den Ort aus. Immer wieder gibt es Kunstausstellungen oder andere Veranstaltungen. „Mich selber berühren all diese Themen und eines der schönsten Teile meiner Arbeit am Kloster ist, wenn ich Gäste begrüßen kann. Gäste durchs Kloster zu führen, das erfüllt mich mit sehr großer Freude“, sagt Burkhard Schmidt. sapa

Bank Nummer 3 bei Thandorf

Für die vierfache Mutter Kerstin Lorenz gibt es mehrere Orte des Glücks. Einer davon ist die „Bank Nummer 3“ mitten in der Natur. Dieser Ort unweit des Dorfes ermögliche ihr den Rückzug aus der Reality. Es sei ein Ort zum Alleinsein, biete den Blick ins freie Land mit Wald, Wiesen und Feldern – sowie Ruhe und Frieden drumherum. „Wenn ich dann auch noch Tiere beobachten und die Jahreszeiten neu entdecken kann, dann ist das für mich ein Ort des Glücks“, verdeutlicht die 46-Jährige. Glücklich fühle sich die Thandorferin aber auch, wenn sie Menschen um sich habe, die eine positive Lebenseinstellung ausstrahlen und sie etwas mit ihren vier Töchtern unternehmen könne. „Die einfachen Dinge sind es, die mich glücklich machen. Glück ist klein und nicht materiell“, so Kerstin Lorenz, die als Weidenflechterin tätig ist. mica

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