Fans historischer Autos : Oldtimer: Nie zu alt zum Fahren

Beim Umzug waren die vielen Oldtimer zu bewundern.  Fotos: mata
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Beim Umzug waren die vielen Oldtimer zu bewundern. Fotos: mata

Alte Fahrzeuge stehen auch beim Treffen in Rehna immer noch hoch im Kurs

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10. Oktober 2016, 12:00 Uhr

Vor 18 Jahren kaufte der Plater Reinhard Fraenkel einen Trabant P 50 SW II aus Rehna. Gestern stellte der 78-Jährige den 1961 gebauten Zweitakter in der Radegaststadt auf dem Oldtimertreffen wieder vor.

„Das Fahrzeug hat die Originalfarbe, wenn auch nicht mehr den Originallack“, erklärt der Besitzer. Er habe den Trabant 1998 hier in Rehna gekauft und sei seitdem stolze 91 600 Kilometer damit gefahren. „Ich bin fast jedes Wochenende auf einem Treffen. Das ist mein größtes Hobby und ich bin stolz auf das Fahrzeug“, sagt der Plater, der eigentlich auch einen Wohnanhänger passend zum Trabant hat. Doch der „Weferlinger Heimatstolz“, wie der Wohnanhänger aus DDR-Zeiten heißt, habe heute aufgrund der schlechten Witterung nicht an die Anhängerkupplung gedurft, so Fraenkel.

Vom kalten und regnerischen Wetter hingegen ließ sich der siebenjährige Jonas aus Dassow nicht abhalten, um das erste Mal in seinem Leben hinter dem Lenkrad eines Traktors zu sitzen. „Das ist toll“, befand der Knirps auf dem Lanz Bulldog.

Etwas zu nass empfand hingegen der 74-jährige Fritz Guhl aus Renzow das Wetter und setzte sich daher nicht auf eines seiner sechs alten Motorräder, sondern kam mit seinem Deutz-Traktor aus dem Jahre 1955 nach Rehna gefahren. „Der hat eine etwas geschützte Kabine. Mit dem Motorrad wäre es zu nass und kalt geworden“, erklärt Guhl.

Ähnlich sah es auch Mitveranstalter Matthias Maack. „Aufgrund des Regens sind heute deutlich weniger Zweiräder als im vergangenen Jahr gekommen. Dennoch bin ich mit der Resonanz mehr als zufrieden“, resümierte der Rehnaer, bevor es nach Nachmittags auf eine Ausfahrt um die Kloster-Stadt ging.

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