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Neujahrsempfang Rehna : Oldenburg: Klosterstadt muss wachsen

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Rehnas Bürgermeister blickt auf dem Neujahrsempfang der Klosterstadt optimistisch in die nächsten Monate

svz.de von
erstellt am 16.Jan.2017 | 05:00 Uhr

„Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.“ Hans Jochen Oldenburg hatte es zum diesjährigen Neujahrsempfang mit Aphorismen. Und so stellte er den des chinesichen Philosophen Laotse an den Beginn seiner Rede. deren Motto: Rückblick ist auch gleich Ausblick.

Klar, es gab eine Menge, worauf es sich in den vergangenen zwölf Monaten in der Klosterstadt zurückzublicken lohnte. 25 Jahre Städtepartnerschaft mit dem schleswig-holsteinischen Holm, 50 Jahre MC Rehna, 25 Jahre Behindertenverband. Gründe zum Feiern gab es 2016 genug. Aber auch zum Schmunzeln. Immer wieder gern genommen: die nunmehr vor bereits knapp 15 Monaten in Dienst gestellte Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr. „Die Feuerwehr hat im zurückliegenden Jahr 60 Einsätze gefahren, darunter auch das Anbringen der Weihnachtsbeleuchtung mit der Drehleiter“, sagt der Bürgermeister. Das sei gut gewesen, denn wenn sie nur herumstehen würde, würde sie vielleicht nur Rost ansetzen. Und immerhin hätte die Stadt sich dadurch die Gebühr für das Ausleihen einer Hebebühne gespart.

Doch Hans Jochen Oldenburg wagte auch einen Ausblick. „Rehna muss wachsen“, erklärt das Stadtoberhaupt. Deshalb würde die Stadt Bauplätze bereitstellen, beispielsweise in Gadebusch und Dorf Nesow. Darüber hinaus soll das mehrstöckige Werksgebäude des ehemaligen Lderwarenwerkes abgerissen werden. 26 Tagesplätze sowie 40 altersgerechte Wohnungen in verschiedenen Größen sollen nach den Vorstellungen der Stadt hier entstehen. Gebaut werden soll unter anderem aber auch am Langen Haus. 500  000 Euro sollen verschiedene Modernisierungsmaßnahmen hier verschlingen.

Alles in allem klingt der erste Mann der Klosterstadt optimistisch, wenn er auf das Jahr 2017 blickt. Und weil er seine Rede mit geflügelten Worten begonnen hatte, beendet Hans Jochen Oldenburg diese auch mit solchen: „Wenn man sein Ziel nicht kennt, ist kein Weg der richtige.“ 

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