Gefahrenübung : Ölteppich auf der Ostsee

David Laurent hält Funkkontakt zu den Feuerwehren. Sie sollen den Strand vom Öl säubern.  Fotos: manja Nowitzki
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David Laurent hält Funkkontakt zu den Feuerwehren. Sie sollen den Strand vom Öl säubern.

THW und Feuerwehr proben Kommunikation bei einer Umweltgefahr

svz.de von
09. November 2015, 08:00 Uhr

Alarm auf der Ostsee: Ein Ölteppich treibt auf die Küste von Nordwestmecklenburg zu. Dieses Szenario haben Technisches Hilfswerk (THW) und freiwillige Feuerwehren an Sonnabend geübt. Das staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg (Stalu) übt regelmäßig für den Ernstfall an der Ostseeküste.

Am Strand der Wohlenberger Wiek und auf der Insel Poel haben Feuerwehr, THW und Stalu in den vergangenen Jahren trainiert. In diesem Jahr nun war alles eine Nummer kleiner. „Das THW ist für die Flüchtlinge im Einsatz“, sagt Frank Müller vom Stalu. Deshalb keine Geräteübung, sondern – Kommunikation.

Im Ernstfall sind die freiwilligen Feuerwehren die ersten vor Ort, erklärt Müller. „Dann wird das THW angefordert.“ All das muss koordiniert werden. 50 Einsatzkräfte waren am Wochenenden an der Übung beteiligt. „Die Aufgabe für die Feuerwehren besteht darin, Maßnahmen zur Bekämpfung der Umweltgefahr zu planen “, sagt Frank Müller. Also: Mittel, Kräfte und sensible Punkte entlang der Ostsee benennen. Das muss an die Einsatzleitung durchgegeben werden. „THW und Feuerwehren müssen sich finden“, sagt Müller.

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