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Von Dragun nach Kuba : Nordwestmecklenburger erfüllt sich Reise-Traum

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Peter Moldt berichtet am Sonnabend über den Inselstaat Kuba und seine Begegnungen mit den Menschen. Beginn ist um 19 Uhr

von
erstellt am 14.Apr.2016 | 05:00 Uhr

Kuba, der Inselstaat in der Karibik, ist mehr als nur eine Reise wert. Dessen ist sich der Draguner Peter Moldt sicher. Nach einem Erstkontakt mit dem Inselstaat und seinen Menschen im Jahr 2014 zog es den Nordwestmecklenburger dieses Jahr erneut nach Kuba. „Dieses Land hält mich fest. Ich muss darüber erzählen“, sagt Moldt.

Mit Reisebildern und besonderen persönlichen Eindrücken möchte er in Kooperation mit dem Kultur- und Sportverein Dragun einem interessierten Publikum einen Vortrag über seine Reisen nach Kuba präsentieren. Eine Premiere für Peter Moldt. „Als junger Bengel war ich neidisch, dass ein Bekannter dorthin zu den Weltfestspielen fahren durfte. Vor zwei Jahren bin ich gefahren“, erzählt der Draguner. Dass er im Januar dieses Jahres erneut die Flugreise antrat, hat vor allem etwas mit der Herzlichkeit der Menschen zu tun. „Wir waren in Mittelkuba, in Santiago, im Westen der Insel unterwegs – jeden Tag woanders. Das Entscheidende dabei war, dass wir immer privat übernachtet haben. In sogenannten ,Kasa Kuba’, wo es ein Bett und Frühstück gibt“, so Moldt. Das gebe einem die Chance, die wirkliche Gastfreundschaft der Kubaner zu erleben. Das ermögliche Einblicke in das Privatleben der Menschen. Die Verständigung gelinge auch, wenn es sprachliche Barrieren gebe. „Für unsere Augen sind die Menschen auf den ersten Blick arm, aber sie geben großzügig ab“, so Moldt. Dabei sei es egal, in welchen sozialen Schichten man sich als Besucher bewege.

Eindrücke wie diese prägten den Draguner, der immer wieder an die Einfachheit im Karibikstaat denkt und sich von der Improvisation im täglichen Leben begeistern lässt: „Eine kubanische Kaffeemaschine besteht beispielsweise aus drei Brettern und einen Damenstrumpf. In das Gestell kommt Kaffee rein, aufbrühen und fertig ist ein vernünftiger Mokka.“

Seit der ersten Reise registrierte Moldt Veränderungen, wie die Freude der jungen Kubaner, dass Amerika und der Inselstaat sich auf politischer Ebene annähern. Das Leben verändere sich. Modernere Autos im Gesundheitswesen und Elektroroller werden stärker sichtbar. Wer will, finde auch Ursprüngliches, die Musik der Männer, die zum Tanz auf dem Dorfplatz spielen. Oder, wenn die Menschen ein gut genährtes Pferd auf dem zentralen Platz in einem Ort bestaunen. „Das ist so, als wenn bei uns einer sein neues Auto vorführt“, sagt Moldt.

Von solchen Erlebnissen und Eindrücken möchte er mit Bildern im Dorfgemeinschaftshaus Dragun berichten. Möglich wird dies am Sonnabend, 16. April ab 19 Uhr. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, wer möchte, kann für das Projekt eine Spende abgeben.

 

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