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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

19. November 2017 | 00:23 Uhr

Rehna : Nordwestkreis ehrt Maack-Event

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Matthias und Michael Maack erhalten Unternehmerpreis des Jahres 2016 in Groß Schwansee

von
erstellt am 22.Feb.2017 | 22:40 Uhr

Das Geheimnis um den Preis „Unternehmer des Jahres 2016“ ist gelüftet. Matthias und Michael Maack erhielten die erstmals gemeinsam vom Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. und dem Landkreis Nordwestmecklenburg ausgeschriebene Ehrung. 120 Gäste aus Wirtschaft und Politik wohnten gestern Abend der Preisverleihung in lockerer und dennoch festlicher Atmosphäre in der Brasserie des Schlossgutes Groß Schwansee bei.

„Mir fehlen die Worte. Jede, der hier im Saal vertretenen Firma hätte den Preis verdient. Wir fühlen uns sehr geehrt, dass unser Unternehmen mit 13 Mitarbeitern ausgewählt wurde“, sagte ein sichtlich gerührter Matthias Maack. Als Dienstleistungsunternehmen stehe man in Abhängigkeit vom erfolgreichen Wirken der großen Firmen. Es sei toll, dass dies hier so möglich werde. Ein Erfolg, der Unterstützung voraussetzt: „All das ist nur durch die Einsatzbereitschaft der Familien und des gesamten Teams möglich“, fügte Michael Maack hinzu.

Ein verdienter Preis, betont Dirk Dönges, Regionalleiter NMM des Unternehmerverbandes in seiner Laudatio: „Am Anfang war eine kleine Flamme. Mit Mut, Persönlichkeit, Ausdauer, Überzeugung, Beharrlichkeit, Kompetenz und Authentizität ist der Weg vom elterlichen Getränkemarkt zu einem Unternehmen gelungen, das große Veranstaltungen über die Region hinaus erfolgreich organisiert.“ Nicht zuletzt sei das „Rehna Open Air“ längst ein Markenzeichen. Rehnas Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg freute sich über derartige Auszeichnungen: „Toll, dass es solch Unternehmen gibt. Hier wird Leistung honoriert.“ Eben das sei auch das Anliegen des Unternehmerempfanges, wie Kreistagspräsident Klaus Becker betonte.

Zum 15. Mal fand die Ehrung im Nordwesten statt. Gewiss nicht die letzte Veranstaltung, bei der unternehmerische Leistungen mit Mittelpunkt stehen. Landrätin Kerstin Weiss zog eine insgesamt positive Bilanz hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung zwischen der Insel Poel und der Region Gadebusch: „Die Mühen der vergangenen Jahre haben sich gelohnt. Die gute Lage in der Metropolregion Hamburg und die gute Infrastruktur des Kreises zahlen sich aus.“ Es seien heute nicht allein die großen Unternehmen, die zusätzliche Fachkräfte suchen, sondern auch die kleinen Handwerksbetriebe. Diesem Anspruch gerecht zu werden, sei schwer. „Das ist inzwischen das zentrale Thema für heute und für die Zukunft“, so Weiss. Ob all die Initiativen zum Gewinnen junger Menschen ausreichen, damit beschäftige sich die Wirtschaftsinitiative Ostseeraum Wismar.

Als Krönung des wirtschaftlichen Auftriebs in der Region bezeichnete Weiss, die Übernahme der Werft in Wismar durch den Genting-Konzern. Der Schiffbau setze Akzente bis hinein in die Zuliefererbranche. „Unsere Unternehmen beliefern Firmen in der ganzen Welt“, so Weiss. Zu den Produkten gehören neben weltbekannten Schiffsantrieben von Schottel und Spezialschrauben für Flugzeuge aus Wismar, Kabelbäume für Airbus aus Rehna, Kunststoffmaschinen aus Bülow oder Büromöbel für den europäischen Markt aus Schönberg.

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