Botelsdorfer Weihnachtsbäume : "Nordmänner" besonders begehrt

Für Aufsehen sorgte Hans-Joachim Nehring. Er kaufte fünf Nordmanntannen und transportierte sie mit einem Dumper - Spitzengeschwindigkeit 6 km/h - nach Botelsdorf. Michael Schmidt
Für Aufsehen sorgte Hans-Joachim Nehring. Er kaufte fünf Nordmanntannen und transportierte sie mit einem Dumper - Spitzengeschwindigkeit 6 km/h - nach Botelsdorf. Michael Schmidt

Die Nachfrage nach Nordmanntannen ist ungebrochen hoch. Erstmals seit zwei Jahrzehnten bot die Revierförsterei bei Botelsdorf einen Weihnachtsbaum-Verkauf direkt auf einer Plantage an.

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12. Dezember 2010, 10:41 Uhr

Botelsdorf | Die Nachfrage nach Nordmanntannen ist ungebrochen hoch. Das wurde am Sonnabend bei Botelsdorf deutlich. Erstmals seit zwei Jahrzehnten bot die dortige Revier försterei einen Weihnachtsbaum-Verkauf direkt auf einer Plantage an. Familien konnten dabei auf einem Areal zwischen Botelsdorf und Groß Hundorf chemisch unbehandelte Nordmanntannen aussuchen und auch selber schlagen. "Unsere Erwartungen wurden übertroffen. Bereits eine halbe Stunde vor Verkaufsbeginn warteten die ersten Interessenten. Es war fast so, als ob Bananen zu DDR-Zeiten verkauft werden sollten", sagte Revierförster Ronald Fass. Nach seinen Angaben waren bereits bis zum Mittag 100 Weihnachtsbäume verkauft.

Großeinkauf mit dem Dumper

Für Aufsehen sorgte Hans-Joachim Nehring aus Lübeck. Er war von Botelsdorf aus mit einem alten Dumper zur Weihnachtsbaum-Plantage gefahren, um dort einen Großeinkauf zu starten. Er suchte sich fünf "Nordmänner" aus. "Die Bäume gehen nach Lübeck und Heiligenhafen zu den Kindern und Schwiegereltern. Die Nordmanntannen werden quasi exportiert", sagte Hans-Joachim Nehring, der in Botelsdorf Verwandtschaft hat.

Übrigens: In der Geschichte der Botelsdorfer Revierförsterei gab es bereits den ungewöhnlichen Fall, dass erst am 25. Dezember ein Mann einen Weihnachtsbaum kaufen wollte.

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