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Mobiles heim in mühlen eichsen : Neues Zelt für die Jugendwehr

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Der Mühlen Eichsener Förderverein der ortsansässigen Feuerwehr stattet seinen Nachwuchs mit einer mobilen Unterkunft aus

Fast zwei Jahre hat der Förderverein der Mühlen Eichsener Feuerwehr auf diesen Tag hingearbeitet und -gespart. Jetzt übergaben die Mitglieder um Vorsitzende Stefanie Krause ein mehr als 2000 Euro teures Unterkunftszelt an die Jugendwehr. Das wird am 14. Juli beim Zeltlager in Gadebusch seine Feuertaufe bestehen.

„Wir freuen uns riesig, dass es nun endlich geklappt hat. Immerhin haben wir so einige Stunden dafür gearbeitet“, sagte Stefanie Krause, Vorsitzend es Fördervereins. Veranstaltungen wie Tannenbaumverbrennen oder Osterfeuer spülten durch den Verkauf von Bratwurst und Getränken immer wieder den einen oder anderen Euro in die Kasse. Jetzt war es endlich so weit und die Jugendlichen um Jugendwart Klaus Remo konnten das erste Mal ihr fünf mal sechs Meter großes Zelt aufbauen. „Es passen wohl etwa 20 Betten rein. Mal sehen, wenn wir es das erste Mal wirklich benutzen“, sagte der Jugendwart. Das soll vom 14. bis 16. Juli geschehen, wenn in Gadebusch das Zeltlager aller Jugendwehren des Amtsbereiches ansteht. Allerdings, so Remo, müsse das Zelt vorher noch einmal ausgiebig nass gespritzt werden. „In der Bedienungsanleitung steht, dass erst bei ausreichender Nässe die Baumwollfäden zusammengeschweißt werden und so eine wasserdichte Oberfläche ergeben“, sagte der Jugendwart. Ihn freue es besonders, dass aus der vor vier Jahren geborenen Idee nun Realität geworden sei. Doch oft werde er nicht mehr das Zelt mit den Jugendlichen ausprobieren können, denn seine Zeit als Jugendwart gehe demnächst zu Ende, sagte er.

„Ich habe das jetzt neun Jahre gemacht und gehe in den Ruhestand. Jetzt müssen andere fortführen, was ich begonnen habe“, sagte der 65-Jährige. 15 Mädchen und Jungen im Alter zwischen neun und 15 Jahren sind derzeit in der Jugendwehr integriert, eine Zwergenfeuerwehr im jüngeren Alter ist bisher nicht entstanden. „Ich hoffe, dass meine Vorstellungen, wer das weiterführen soll, realisiert werden können. Es ist doch schon eine Menge Zeit, die man investiert“, sagte Klaus Remo. Doch zunächst wolle er das Zeltlager in Gadebusch erfolgreich absolvieren.

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