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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

14. Dezember 2017 | 09:23 Uhr

Rehna : Neues Wohnprojekt

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Stadt entwickelt Bauprojekt für die Bülower Straße / Erste Ideen sollen Anfang März diskutiert werden

svz.de von
erstellt am 08.Feb.2016 | 00:48 Uhr

Das Gelände des ehemaligen Lederwarenwerkes (Lewa) soll nach dem Willen der Stadt Rehna aus dem Dornröschenschlaf erwachen. Vorgesehen ist die Errichtung eines generationsübergreifenden Wohnkomplexes. Darauf zielen zumindest die Bemühungen der Kommune ab. „Wir konnten das Areal erwerben“, sagt Rehnas Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg. Nach Aussagen von Oldenburg möchte die Kommune nun aus zahlreichen Ideen ein geeignetes Projekt entwickeln.

Nach dem Aus der Produktion von Lederwaren in den 1990er-Jahren kündigten verschiedene Eigentümer umfangreiche Baumaßnahmen an. Investiert wurde am Standort nichts, stattdessen eroberte sich die Natur das Areal zurück. Am Ende gehörte der Komplex zu einem Immobilienfonds eines Ölscheichs. Für zirka 50 000 Euro erwarb die Kommune nun das Areal.

„In Zusammenarbeit mit einem Ingenieurbüro wollen wir Vorschläge erarbeiten, die wir in den Ausschüssen und der Stadtvertretersitzung besprechen“, sagt das Stadtoberhaupt. Was sich in den Vorgesprächen herauskristallisiert habe, sei, dass durch den jahrelangen Leerstand eine Sanierung des Werkgebäudes möglicherweise zu kostspielig sei. Somit seien Hauptausschuss und Bauausschuss gefordert, über einen Verfahrensweg zu sprechen. Nicht ausgeschlossen scheint ein Abriss des mehrstöckigen Hauses. Die Chancen auf Landesförderung stehen nach Ansicht von Rehna gut. „Gleichzeitig müssten wir prüfen, ob die Stadt oder ein privater Investor die Bebauung in die Hand nimmt“ so Oldenburg.

An der Idee vom generationsübergreifenden Wohnkomplex möchte Oldenburg festhalten. „Die Wohnungsgesellschaften haben uns signalisiert, solch ein Projekt innerhalb Rehnas nicht umsetzen zu wollen“, sagt Oldenburg.

Voraussichtlich Anfang März wird sich der Hauptausschuss und am 10. März die Stadtvertretung mit dem Projekt und erste Ideen-Skizzen befassen. „Diese sind unverbindlich und eine Diskussionsgrundlage“, so Oldenburg. Auf dem Areal in der Bülower Straße könnten nach ersten Schätzungen an die 30 Wohneinheiten mit Nebengebäuden entstehen.

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