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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

24. November 2017 | 19:44 Uhr

Ausflugsziel : Neues Kleinod bei Rehna

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Nördlich der Stadt schufen Senioren mit Handicap einen farbenprächtigen Klönschnack-Treff

von
erstellt am 28.Mai.2015 | 00:29 Uhr

Einen Steinwurf entfernt von Rehna haben Senioren mit Handicap einen Schandfleck in ein farbenprächtiges Ausflugsziel verwandelt. Sie legten an der Kreuzung Rehna/Vitense/Neu Vitense ein Rondell mit einem Durchmesser von zwei Metern an und pflanzten dort Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Geranien und Studentenblumen. Die Fläche war zuvor von Schlaglöchern übersät, zudem entsorgten Umweltfrevler dort illegal Autoreifen und sonstigen Müll.

Das neue Kleinod mit Blick in Richtung Tiene-Niederung ist von dem 78-jährigen Karl Etienne und dem 66-jährigen Manfred Görtz angelegt worden. „Tipps und moralische Unterstützung erhielten wir von engagierten Frauen, die uns mit ihrem Lob immer weiter anspornten“, sagt Görtz. Nach seinen Angaben haben auch edle und nicht namentlich bekannte Spender einige Blumen eingepflanzt. Darüber hinaus unterstützte Hans-Eckhard Lüth die beiden Senioren. So stellte dieser eine Fuhre Mutterboden zur Verfügung, damit das Kleinod dort entstehen kann.

Karl Etienne sagt zu dem Engagement: „Wir möchten einfach zeigen, dass es in der Natur wunderschöne Erholungsorte geben kann. Und ich denke, dass es uns hier ganz gut gelungen ist.“

Angenommen wird das Kleinod nördlich von Rehna alle mal. Bei schönem Wetter vergeht kaum ein Tag, an dem sich dort nicht Menschen zum „Klönschnack“ treffen. Und langsam werden die Sitzplätze dort knapp. Kein Wunder also, dass Etienne und Görtz darauf hoffen, dass die Stadt zusätzliche Bänke dort aufstellen lässt.

Wie Musik in ihren Ohren dürfte auch das Lob von Hamburger Radtouristen geklungen haben. Sie meinten: „Von solche Opis, die etwas für andere machen, müsste es noch hunderttausende mehr geben.“

 

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