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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

17. Dezember 2017 | 09:18 Uhr

geld für Utecht : Neue Straße im Dorf

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gemeinde erhält zusätzlich Geld vom Innenministerium als Sonderbedarfszuweisung / Ausbau des Geh- und Radwegenetzes geplant

svz.de von
erstellt am 26.Jan.2017 | 22:55 Uhr

Grund zur Freude in der Gemeinde: Für den Ausbau der Straße nach Campow erhält die Kommune rund 70 800 Euro zusätzliche Fördermittel als Sonderbedarfszuweisung (SBZ) vom Innenministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern. „Ich freue mich, dass wir die Gemeinde bei ihrem Vorhaben unterstützen können. Um die Zukunft des ländlichen Raumes zu stärken, sind intakte Straßen und Wege unerlässlich. Sie verbinden nicht nur Gemeinden untereinander, sondern garantieren vor allem die Erreichbarkeiten der Arbeitsorte“, so Innenminister Lorenz Caffier.

Auch Bürgermeister Andreas Spiewack freut sich und ist dem Ministerium dankbar. „Ohne die Zusage dieser Mittel hätten wir die Straße gar nicht bauen können“, so der Gemeindechef. Wegen des schlechten Zustands der Straße und der dadurch verursachten Unterhaltungskosten, musste die Gemeinde regelmäßig tief in die Tasche greifen. Zur Finanzierung des Vorhabens wurden Fördergelder aus den Programmen „Ländlicher Wegebau“ und „Dorferneuerung“ eingeworben. Um jedoch die Gesamtfinanzierung in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro abzusichern, wurden für den verbleibenden kommunalen Eigenanteil auch SBZ-Mittel im Innenministerium beantragt und nun bewilligt. Mittlerweile ist die Straße bereits so gut wie fertig gestellt. Nur der Bürgersteig innerhalb des Ortes, der genauso neu entstanden ist, wie die Parktaschen und eine Bushaltestelle, muss noch gepflastert werden. „Im Rahmen der Flächenneuordnung haben wir im Tausch die benötigten Grundstücke von den privaten Besitzern erhalten. So viel, dass wir auch in Zukunft genügend Parkfläche an dem beliebten Ausflugsziel ,Café Eisvogel‘ zur Verfügung haben“, erklärt der stellvertretende Bürgermeister Johannes Ellmann.

Leider sei in diesem Zusammenhang aber versäumt worden, außerhalb des Ortes den kombinierten Rad- und Fußweg weiter zu führen, bedauern die beiden Kommunalpolitiker. Gerade weil hier viele Gäste zum nahe gelegenen Ratzeburger See radeln oder wandern, wäre in ihren Augen diese zusätzliche Investition sinnvoll gewesen. Darüber hinaus treibt Johannes Ellmann eine weitere Sorge um. „Hoffentlich wird das hier keine Raserstrecke“, sagt der Vize-Bürgermeister.

Als nächster Schritt ist geplant, den noch fehlenden Bereich im Dorfkern ebenfalls mit Rad- und Gehweg auszustatten und somit die noch bestehenden Lücken zwischen Poststraße und Sportplatz zu schließen. „Ein Wunsch für die Zukunft wäre auch, die Straße nach Neuhof zu verbreitern“, verrät Bürgermeister Spiewack. Die sei zwar vor 20 Jahren neu gebaut worden, aber so schmal, dass selbst die immer breiter werdenden Landwirtschaftsfahrzeuge Schwierigkeiten hätten, auf der Fahrbahn zu bleiben. „Trotzdem ist es schön zu sehen, wie der Ort sich in den letzten Jahren entwickelt hat“, sagt sein Stellvertreter. Als nächstes komme der Mühlenteich und die ihn umgebende Fläche dran.

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