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Rehna: Schulwerkstatt gestartet : Neue Chance für Schulverweigerer

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Mit dem Projekt Schulwerkstatt starten der Landkreis Nordwestmecklenburg und das Jugendhilfezentrum Rehna mit der örtlichen Schule ein Bildungsprojekt für Schulverweigerer. Die Stadt unterstützt das Projekt.

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erstellt am 01.Apr.2011 | 08:51 Uhr

Rehna | Mit dem Projekt Schulwerkstatt starten der Landkreis Nordwestmecklenburg und das Jugendhilfezentrum Rehna mit der örtlichen Schule ein Bildungsprojekt für Schulverweigerer. Im Mittelpunkt der Bemühungen steht die Wiedereingliederung von Kindern und Jugendlichen der Klassen fünf bis sieben in den Schulalltag. Unterstützt wird das Projekt durch die Stadt Rehna.

Die Einrichtung nahm gestern ihre Arbeit in den Räumen des Nordflügels des Langen Hauses von Rehna auf. Eigentümer der Immobilie ist die Stadt. "Wir bekannten uns im Herbst vergangenen Jahres zum Projekt und stellen Unterrichtsräume zur Verfügung", sagt Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg. Ein Glücksfall, wie auch Beate Dellin, Fachdienstleiterin Jugend beim Landkreis, betont. Denn mit dieser Einrichtung verfügt der künftige Nordwest-Kreis neben Wismar über zwei Einrichtungen dieser Art. "Unsere Bedarfsanalyse hat uns in der Umsetzung des Konzeptes für solch eine Einrichtung bestärkt", sagt Dellin. So meldeten Bil dungseinrichtungen kreisweit 68 mögliche Fälle, in denen eine Betreuung in einer Schulwerkstatt erforderlich sei. Träger der Bildungswerkstatt ist das Jugendhilfezen trum "Käthe Kollwitz" Rehna. In Kooperation mit der Regionalschule werden sich erfahrene Sozialpädagogen um die Belange der Schüler kümmern und sie für einen Bildungsweg mit dem Ziel eines Schul- und Berufsabschlusses motivieren.

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